Behind the scenes – Einblicke in die Arbeit bei diva-e

Nach einem Monat kann man schon mal eine erste Bilanz ziehen. In diesem Beitrag lässt Katrin ihre erste Zeit bei diva-e Revue passieren. Außerdem erfahrt ihr von einem echten Thüringer Kultur-Enthusiasten, was Jena als Arbeits- und Kulturort alles zu bieten hat.

Vor nicht allzu langer Zeit schrieb ich hier noch über meinen ersten Tag und heute ist schon ein Monat bei diva-e in Jena vergangen. Ich habe in der Zwischenzeit viele neue Gesichter gesehen, konstruktive Gespräche geführt und spannende Begegnungen gehabt.

Behind the scenes – Einblicke in die Arbeit bei diva-e

First things first – das Team der etwas anderen Art

Nach meiner Einführung in Jena durfte ich in Woche zwei so richtig in das Thema Social Media und Marketing bei diva-e einsteigen. Da diva-e an 11 Standorten vertreten ist und Projekte standortübergreifend betreut werden, stellte sich schnell heraus, dass meine zukünftigen AnsprechpartnerInnen in ganz Deutschland verteilt sind. Nach interessanten Einführungsgesprächen mit Kollegen aus Karlsruhe und München über die verschiedenen Social-Media-Kanäle, bestehende und anstehende Projekte und Organisatorisches, durfte ich direkt praktisch einsteigen und die diva-e Kanäle aktiv mitgestalten. Alle verantwortlichen Kollegen, Marketing Manager, Werkstudenten & Co stehen seit dem in enger Absprache, um Einblicke in den diva-e Alltag sowie E-Business, Tech- und Marketing-Fragestellungen an Interessierte heranzutragen.

Diese standortübergreifende Teamarbeit ist eine wunderbare Möglichkeit, von der Vielfältigkeit, dem umfassenden Know-how und den unterschiedlichen Perspektiven zu profitieren und damit Synergieeffekte und optimale Ergebnisse zu schaffen.

Das darf auch nicht fehlen: Der Austausch vor Ort

Neben dem täglichen „Tête-à-Tête“ innerhalb der Standorte darf die Absprache in Jena natürlich auch nicht fehlen. Hier wurde ich schon bald mit den Themen des Personalmarketings vertraut gemacht und durfte zudem Ideen für die Kulturarena Jena entwickeln. Es war dabei großartig zu sehen, welche langfristigen Ziele diva-e für ihre Mitarbeiter sieht und wie die Umsetzung dafür aussehen soll. Neben geplanten Workshops, IT-Messen und Events rund um Jena ist das nächste geplante Ereignis ein Familienfest für die Standorte Jena und Leipzig, was ich mit unseren Social-Media-Kanälen dokumentieren darf. FAMILIENFREUNDLICHKEIT wird bei diva-e definitiv großgeschrieben!

Besonders hervorzuheben ist bei meiner Arbeit als Werkstudentin für diva-e, dass ich von Beginn an sehr eigenverantwortlich arbeiten darf, eigene Ideen einbringen kann und meine Meinung von Bedeutung ist. Mein Resümee für den ersten Monat ist aus diesem Grund aber auch: Verantwortung bedeutet in erster Linie, Erfahrungen zu sammeln!

Jena – ein Paradies?  Impressionen rund um Jena und die Kulturarena

Eine tolle erste Erfahrung bei diva-e war ein Interview mit Kristjan Schmitt – dem Produktionsleiter der Kulturarena Jena. Ich wollte wissen, was die Kulturarena für ihn besonders macht und warum Jena so ein interessanter Ort zum Leben und Arbeiten ist.

Kristjan Schmitt ist seit März 2018 der neue Produktionsleiter der Kulturarena in Jena und empfängt mich in Flip-Flops und kurzer Hose an der Bühne der Kulturarena. Was auch sonst bei 33 Grad im Schatten?

Angekommen in seinem kühlen Büro, verwinkelt in dem Gebäude des Theaterhauses, merkt man direkt seine Begeisterung für die Kulturarena.

Was das ganze Festival für ihn besonders macht, ist für den Produktionsleiter ein Zusammenspiel aus vielem, aber auch zugleich sonnenklar: „Die Kulturarena ist ja eine Veranstaltungsreihe, die aufgrund des Ortes inmitten der Stadt so besonders ist. Es ist ein Mix aus Theater, Hallenshow und Open Air und das ist wirklich besonders.“

Außerdem habe Jena als kleine Stadt das Glück, große Stars auf einer kleinen Bühne zeigen zu können – und das zu verhältnismäßig günstigen Preisen. Das künstlerische Level der Bands sei aber unabhängig von Preisen und sonstigen Formalitäten sehr hoch und er sei dankbar, dass Jena und die Kulturarena ihren Gästen diese Plattform bieten könne. Im Vergleich zu anderen großen Festivals mit pompösen Videoleinwänden und vielen Menschen, sei die Kulturarena doch viel intimer und der Zuschauer mittendrin statt nur dabei.

So empfinden das auch die Künstler erklärt Schmitt: „Die bleiben für gewöhnlich auch sehr lange hier im Haus, bis sie dann doch mal den Weg in ihr Hotel oder den Nightliner finden, weil es für sie auch einfach schön bei uns ist.“

Großstädte kommen für ihn als Wohn- oder Arbeitsort eher nicht infrage. Für ihn liegt der Reiz an Jena und der gesamten Region Thüringen darin, dass es hier viele grüne Ecken gibt, die schnell erreichbar sind und trotzdem junges Leben haben.

Begründet liegt das für ihn darin: „Ich habe natürlich immer viel mit Menschen zu tun, es ist laut und viel los und deswegen bevorzuge ich es, in der freien Zeit einfach in die Natur und in die Stille zu gehen. Und das ist in Weimar, Jena und Co. total einfach. Ich setze mich aufs Rad oder ins Auto, fahre nicht mal eine halbe Stunde und finde Orte, wo kaum ein Mensch ist. Das ist einfach so ein Punkt, da bin ich gerne in kleineren Regionen unterwegs, weil ich einfach schneller freien Raum, freie Zeit und frische Luft finde.“

Als Arbeitsort findet er Jena reizvoll, weil er hier alles zu Fuß erledigen könne, die Stadt dennoch groß genug sei, um auch als junger Mensch etwas erleben zu können und der Innenstadtbereich in sich sehr zentriert und angenehm ist. Mehrfach betont er vor allem die Vorteile des gesamten Bereichs rund um Jena, Weimar, Erfurt und Apolda, weil für ihn alles immer weiter zusammenwachse, sodass er seinen Wohn-, Arbeits- und Wirkungsort schon als große zusammenhängende Region betrachte.

Bei der abschließenden Frage zu seinem Lieblingsplatz der Kulturarena entscheidet sich der Produktionsleiter für den Eingang am Schillergarten direkt neben den letzten Plätzen der Kulturarena. Von hier habe er das ganze Geschehen im Blick und könne sehen, wie das Publikum die Konzerte aufnimmt und ihre Reaktionen einfangen. Denn das Wichtigste an der Kulturarbeit sei, den Menschen etwas zurückzugeben.

Autor: Katrin Schünemann