4 starke UX-Tipps für neue Erlebniswelten

Persönlicher, emotionaler, intelligenter: über Bildschirmgrenzen hinausdenken

Nutzer sind anspruchsvoll und haben große Erwartungen an digitale Erlebnisse. Das treibt uns immer wieder zu Höchstleistungen an. diva-e UX-Experte Olaf Helmig teilt sein Know-How, wie Sie Kundenerwartungen erfüllen, über Bildschirmgrenzen hinausdenken und das Nutzererlebnis noch persönlicher, emotionaler und intelligenter gestalten.

4 starke UX-Tipps für neue Erlebniswelten

UX-Tipp #1: Erlebnisse und Produkte personalisieren

Durch Personalisierung lassen sich Nutzererlebnisse optimieren. Das ist nichts Neues. Weiterhin bleibt Personalisierung ein wesentlicher Bestandteil des Nutzererlebnis. Neu sind jedoch die Technologien, die Sie bei der Kreation von Kundenerlebnissen unterstützen. Sie ermöglichen es Ihnen, Ihre Angebote noch konkreter auf die unterschiedlichen Nutzersegmente abzustimmen und weiter zu präzisieren. 2020 sollte Sie nicht mehr die Frage beschäftigen, ob Ihre App nutzerorientiert sein soll oder nicht, sondern in welchem Ausmaß Sie bereit sind, Ihr Produkt zu personalisieren.

Praxisbeispiel: Ein gutes Beispiel dafür ist die Kaffeehauskette Starbucks, die Künstliche-Intelligenz (KI) mit Geolocation-Technologie (Standortlokalisation) kombiniert. Sobald sich ein Nutzer mit der Starbucks-App auf dem Smartphone in der Nähe eines Starbucks aufhält, erhält dieser gezielte Werbebotschaften.

Praxisbeispiel: Ein weiteres interessantes Beispiel aus dem Bereich FMCG ist Perso, das weltweit erste KI-Produkt für Hautpflege und Kosmetik von L’Oreal. Zunächst wird in der entsprechenden App mit der L’Oreal-ModiFace-Technik die Haut mittels eines Fotos analysiert. Im Anschluss erfolgt eine Datenerhebung zu Umweltfaktoren wie Schadstoffbelastung, Luftqualität und Feuchtigkeit. Im letzten Schritt erstellt ein handliches Gerät mit Kartuschen auf Knopfdruck das passende Hautpflegeprodukt.

UX-Tipp #2: Spracheingabe berücksichtigen und Barrierefreiheit schaffen

Virtuelle Assistenten nehmen uns viel Arbeit ab: Siri, Cortana, Alexa und Co. suchen Restaurants für uns, senden E-Mails und planen sogar Meetings. Die Steuerung erfolgt über Spracheingabe und ist für die meisten Menschen natürlicher und unkomplizierter als die Interaktion mit Fenstern und Schaltflächen.

Die Adaptionsrate von Spracheingaben wird noch weiter zunehmen - und auch das Design von Suchmasken wird sich zusehends verändern. In diesem Zuge sollten Sie sich auch intensiv mit dem Thema Barrierefreiheit auseinandersetzen, um Lücken für eine eingeschränkte Nutzung zu schließen.

UX-Tipp #3: Über Bildschirmgrenzen hinaus denken mit Virtual- und Augmented Reality

Durch Technologien wie Virtual Reality und Augmented Reality entstehen neue Möglichkeiten, Ihre Produkte zu bewerben und zu verkaufen. Mit Virtual Reality schaffen Sie eine in Echtzeit computergenerierte, interaktive virtuelle Umgebung, in die Nutzer mit Hilfe eines VR-Headsets eintauchen können.

Praxisbeispiel: Kampagnen wie zum Beispiel „The Protectors, Walk in the Ranger’s Shoes“ von National Geographic haben bewiesen, dass diese weitaus mehr Empathie bei den Zuschauern hervorrufen als das analoge Gegenstück.

Mit Augmented Reality haben Sie eine Technologie an der Hand, mit der Sie die Wahrnehmung Ihrer Nutzer verstärken können, indem Sie computergenerierte Grafiken, Bilder oder eine Reihe interaktiver Daten in Echtzeit projizieren. Während frühe AR-Anwendungen nur auf Smartphone oder Tablet liefen, sind diese bald auch auf den gängigsten tragbaren Geräten (Wearables) verfügbar.

Praxisbeispiel: Augmented Reality ist keine Zukunftsmusik - sie wird bereits aktiv in der Praxis eingesetzt. Ein Beispiel aus dem Bildungsbereich ist etwa die Chemistry App, aber auch das virtuelle Anprobieren von Sneakern wie bei Wanna Kicks oder die virtuelle Wohnungseinrichtung per IKEA Place sind spannende Anwendungsfälle.

UX-Tipp #4: Eine ausgewogene Mischung aus KI, AR, VR und MR schaffen

Jüngste Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz (KI) haben dazu beigetragen, Technologien wie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) für neue Anwendungen zu kombinieren.

Da neue Technologien mit unbekannten verbunden sind, muss das Produktdesign “Best Practices” (neu) erproben, um nicht nur die Kombination all dieser Technologien zu berücksichtigen, sondern um Ihnen auch dabei zu helfen, Geschichten zu erzählen und Informationen zu teilen wie nie zuvor. Diese neuen Technologien bieten uns ein leistungsstarkes Instrument zur tieferen, emotionalen Interaktion mit und engeren Verbindung zu unseren Nutzern.

2020+ wird eine sehr aufregende Zeit.

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