Dunkel, asymmetrisch, minimalistisch

diva-e verrät die vier Webdesign-Trends 2020

Alles für die User Experience im digitalen Design

Verbesserte Bildschirmauflösungen, gesteigerte Ladegeschwindigkeiten, neue Technologien: Weiterentwicklungen im Hard- und Software-Bereich prägen auch die Anforderungen und Möglichkeiten im Webdesign. Eine überzeugende Website entsteht vor allem durch das gekonnte Zusammenspiel zwischen neuen Technologien und einem Design, das den User mehr denn je in den Mittelpunkt stellt. Unser diva-e UI-Design-Experte Thomas Uebe verrät, welche vier Trends das Webdesign 2020 bestimmen werden, welche Design-Trends ihr Comeback feiern und wie Augmented Reality (AR) und Mikrointeraktionen das Kundenerlebnis verbessern. Gemeinsam mit Kunden wie der Deutschen Postbank oder dem FC Bayern München gestalten die diva-e Design- und E-Commerce-Spezialisten die aktuellen Webdesign-Trends mit.

Dunkel, asymmetrisch, minimalistisch

Trend 1: Dark Mode verbessert die User Experience

Die dunkle Nutzeroberfläche erobert nicht nur die neuesten iOS und macOS Betriebssysteme von Apple: Immer mehr Websites und Anwendungen integrieren eine Dark-Mode-Option oder verwenden von vornherein ein dunkles Interface. Der dunkle Look bietet die Möglichkeit, Designelemente, Fotos und Texte deutlicher hervorzuheben und Kontraste zu erhöhen - und entlastet dadurch die Augen der Nutzer. In Zeiten, in denen das digitale Kundenerlebnis und eine überzeugende User Experience mehr denn je im Fokus stehen, wird dieser Trend immer mehr zum “Muss”.

Trend 2: Illustrationen personalisieren den Online-Auftritt

Anstelle von Bildern werden im Webdesign vermehrt Illustrationen eingesetzt. Insbesondere durch die Kombination von Grafiken und Fotos entsteht ein eigenes visuelles Erscheinungsbild. Durch individuelle Icons und Infografiken werden Websites und Marken personalisiert.

Trend 3: Mikrointeraktionen ermöglichen die intuitive Nutzerführung

Sie werden eingebunden, damit Nutzer während ihrer Interaktion mit einer Anwendung oder einem Produkt ein direktes Feedback erhalten, um die Bedienung möglichst intuitiv und einfach zu machen. Unter anderem durch SVG Animations und Smart Videos kreieren Website-Anbieter, auch für den Mobile-Bereich, individuelle Kundenerlebnisse und heben sich von der Konkurrenz ab.

Trend 4: Flatdesigns und Augmented Reality schaffen digitale Erlebnisse

Das Flatdesign war die letzten Jahre der gesetze Standard für Websiten. Auch 2020 bleibt der Flatdesign-Trend bestehen, wird aber aktuell stark weiter- bzw. auch zurückentwickelt. Es bricht statische Layouts vermehrt auf und setzt stattdessen auf einen freien, asymmetrischen Aufbau. Content in verschiedenen Tiefenebenen, Parallax- und Scroll-Effekte sowie der verstärkte Einsatz von Schatten feiern ihr Comeback und sorgen in Kombination mit dem Flatdesign für einen neuen Look. Auch Farbverläufe und knallige Farben gehören dazu. Als Kontrast zum Flat-Look erfolgt 2020 verstärkt die Integration von 3D-Elementen, insbesondere in Verbindung mit Augmented Reality. Unternehmen wie beispielsweise IKEA schaffen durch AR virtuelle Erlebnisse.

Minimalistisch überzeugend

Nicht zuletzt beim Volkswagen-Relaunch hat sich das Burger-Menü für eine minimalistische Navigation durchgesetzt. Ebenso wird uns dieses Jahr der Trend des Single-Page-Webdesigns weiter begleiten. Voice-Over für Bilder und Texte folgen dem Trend der leichten Sprache für Voice Search & Co. Weiterhin dreht sich alles rund um Variable Fonts (VF-Format) und eine responsive Typographie, die statt Einzelfiles für jeden Schrift-Schnitt ein einzelnes Schrift-File verwendet.

Die Webdesign-Trends für 2020 spiegeln vor allem die starke User-Zentrierung wider: Die Optimierung für eine mobile Anwendung und die intuitive Nutzerführung im Sinne eines exzellenten Digitalerlebnis bleiben die Top-Themen für 2020. Die großen Themenfelder der Accessibility und einer einfachen User Experience für alle Nutzer bestimmen weiterhin primär das Design von Websites.