On-Demand Webinar: Wirbst Du noch oder bist Du schon out-of-budget?

Umsatzsteigerung bei Amazon durch Automatisierung

Das erfahren Sie im Webinar:

Bei Amazon dreht sich alles darum, wie man dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus ist. Und das natürlich mit dem bestmöglichen Einsatz des Mediabudgets. Im Webinar beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Sie Ihr Budget sinnvoll und effizient auf Amazon einsetzen. Wie schaffen Sie eine konstante Sichtbarkeit Ihrer Produkte? Wie können Sie mit beschränktem Budget die Umsatzziele erreichen? Und wie entwickeln Sie innovative Lösungsansätze, um den stetigen Änderungen und neuen Entwicklungen gerecht zu werden? Das Webinar beantwortet diese Fragen und zeigt auf, wie der kombinierte Einsatz von Tools und Datenquellen strategische Handlungsableitungen ermöglicht, die den Umsatz maximieren und die konstante Sichtbarkeit erhöhen. Neben einer Umsatz- und Sichtbarkeitserhöhung zeigen die Referenten, wie Sie Wettbewerbsvorteile erzielen und zu den richtigen Zeitpunkten präsent sind, während die Hauptwettbewerber mit Verlauf des Tages an Sichtbarkeit verlieren.

Key Takeaways:

  • Wann gebe ich mein Budget am besten aus?

  • Wieviel Budget benötige ich überhaupt für meine Kampagnen?

Fragen, die Seller und Vendoren - vor allem bei großen Accounts - gleichermaßen beschäftigen. Wir zeigen, wie man mit smarter Datenanalyse in Kombination mit dem passenden Tool Budgets effizient einsetzt, die Aussteuerung automatisiert und dabei den Umsatz maximiert.

Ein Webinar mit

Die Referenten

Johannes Höller ist bei diva-e für die Produktentwicklung der beiden Tools „intelliAd" und „E PWR" verantwortlich.  Mit „E PWR" bietet diva-e ein All-In-One Tool für Amazon Advertising an, welches die Bereiche Reporting, Gebots- und Kampagnenmanagement für Seller und Vendoren bedient. Durch zwei erfolgreichen Gründungen und Tätigkeiten u.a. bei Microsoft besitzt er über 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung, Steuerung und Optimierung von digitalen Produkten (Web, eCommerce, Saas, Platforms, Software) sowie der Planung, Umsetzung und Steuerung von Performance Marketing Kampagnen im Bereich Search Advertising.
Johannes Höller
Head of Product Management, diva-e
Julia Kosak ist bei iProspect seit ca. 2,5 Jahren für das Thema E-Commerce mit Fokus auf Paid Search verantwortlich. Durch die Betreuung großer Kundenaccounts aus unterschiedlichen Branchen auf strategischer und operativer Ebene sammelte sie wichtige Insights zur holistischen Entwicklung komplexer Marketing Strategien und lösungsorientierten Ansätzen. Mit der Gründung des iProspect E-Commerce Competence Centers bestehend aus Experten im Bereich Retail, Sponsored Ads, DSP und Content wurde der Fokus auf E-Commerce Marketing innerhalb des Dentsu Aegis Netzwerks deutlich verstärkt und die Expertise zur Kundenbetreuung auf allen Kanälen ausgebaut.
Julia Kosak
Senior Consultant eCommerce, iProspect GmbH

Transkript zum Webinar: Wirbst Du noch oder bist Du schon out-of-budget?

Vorstellung

Angela Meyer: Herzlich willkommen zu unserem heutigen diva-e Webinar: Wirbst du noch oder bist du schon out-of-budget. Heute erhaltet ihr Best Practices zu Umsatzsteigerung bei Amazon durch Automatisierung. Kommen wir zu einem kurzen Technik-Check. (5 Sek.) Gerne könnt ihr eure Fragen über die Fragebox auf dem Bedienpanel stellen und diese Fragen werden wir dann im Nachgang in der Fragerunde beantworten. Außerdem erhaltet ihr unsere Aufzeichnungen und die Präsentation im Nachgang. Gerne könnt ihr jetzt mal ein kurzes Zeichen geben, damit wir auch wissen, ob die Technik funktioniert. (6 Sek.) So, das sieht gut aus. Die Technik funktioniert. Dann noch ein kurzes Wort zu mir. Mein Name ist Angela Meyer und ich bin eure Moderatorin heute. Nun übergebe ich das Wort an Julia und an Johannes und wünsche euch viel Spaß beim Zuhören.

Julia Kosak: Ja, vielen Dank Angela. Ich würde dann auch direkt meinen Bildschirm teilen. (4 Sek.) Ja (9 Sek.) Ich hoffe, dass jetzt auch alle Teilnehmer das richtige Bild sehen. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus. Wir haben es vorher schon mal ausprobiert, deswegen bin ich mir sicher, dass das halt klappt. Ja, ich freue mich sehr über die zahlreichen Teilnehmer. Vielleicht ganz kurz zu Beginn noch kurz ein paar Worte zu mir. Mein Name ist Julia Kosak, ich bin Senior Consultant E-Commerce bei der iProspect und seit circa zweieinhalb Jahren im Unternehmen. Ich habe damals in der PPC-Abteilung angefangen und mich eigentlich von Beginn an auf den Bereich E-Commerce, im Speziellen auf Amazon, spezialisiert. Ich habe also viele große Kundenaccounts aus allen möglichen Branchen auf strategischer, aber auch auf operativer Ebene betreut. Vor allem eben immer mit dem Fokus auf Search. Und mittlerweile bin ich bei uns im Unternehmen zusammen mit dem eCom Team verantwortlich das Thema E-Commerce bei der iProspect deutlich größer zu spielen und zu pushen. Aber auch innerhalb des Dentsu Aegis Netzwerkes weiter auszubauen. Und Hauptfokus liegt bei mir mittlerweile auf den Bereichen New Business, Marketing und PR und eben dem Ausbau unserer bestehenden Tool-Partnerschaften, wie jetzt eben hier auch mit E PWR. Und genau, deswegen würde ich jetzt das Wort auch direkt an den Johannes geben, von E PWR, damit auch er sich kurz vorstellen kann.

Johannes Höller: Ja, Hallo auch von meiner Seite. Ich bin der Johannes Höller und bin jetzt seit knapp anderthalb Jahren bei der diva-e Products und bin dort für das Produktmanagement Team verantwortlich. Das heißt, ich bin dadurch auch verantwortlich für die Produktweiterentwicklung unserer Tools. Insbesondere E PWR, was heute ja eine wichtige Rolle spielt in unserem Webinar. Vielleicht kurz zu meinem Hintergrund, ich mache seit 20 Jahren Produktmanagement im Bereich Performance und Onlinemarketing, sprich Toolentwicklung, Plattformentwicklung du dergleichen. Ein paar eigene Gründungen hinter mir und habe momentan sehr, sehr viel Spaß daran, ein Tool speziell für die Amazon-Plattform aufzubauen und voranzutreiben.

Über E PWR

Kommen wir mal direkt zu E PWR vielleicht, ein paar Worte was ist E PWR eigentlich. Ich bin mir sicher, einige in der Runden kennen es. Vielleicht kennen es nicht alle. EPower ist unser All-in-One Tool für Amazon Advertising, wie wir es so schön nennen. Unser Fokus liegt dabei auf drei wichtigen Bereichen. Das ist einerseits das Reporting. Das ist das Gebotsmanagement oder auch Bidding genannt und eine flexible Kampagnenverwaltung. All das wollen wir mit E PWR sowohl Sellern als auch Vendoren, aber insbesondere auch Agenturen und deren großen Kunden bieten. Die Agenturen sind uns besonders deswegen wichtig, weil wir zahlreiche Funktionen in E PWR speziell auf deren Bedürfnisse auch entwickelt haben und hier auch unser Partner iProspect eine wichtige Rolle gespielt hat in der Entwicklung von E PWR. Stolz sind wir auch, seit 2019 offizieller Amazon Advertising Partner zu sein mit unserem Tool und da freuen wir uns natürlich sehr darüber. Vielleicht kurz noch ein paar Worte zur diva-e, oder? Im Besonderen zu diva-e Products. Die diva-e Products geht eigentlich aus der ehemaligen intelliAd GmbH hervor. Ich bin mir sicher, intelliAd ist den meisten zumindest im deutschen Markt ein Begriff. Momentan vereint die diva-e Products drei Marken oder drei Tools unter ihrem Dach. Das ist E PWR, das ist intelliAd und dann noch den Dienstleistungsanbieter Textprovider im Bereich Content Marketing. Zusammen haben wir über zehn Jahre Erfahrung im Performance Marketing Bereich in der Herstellung und im Angebot von automatisierten Lösungen. Und das machen wir seit 2019 als Teil der diva-e Family, die mittlerweile ja schon fast 800 Mitarbeiter in ganz Deutschland zählt. Aber warum passt E PWR und iProspect so gut zusammen? Das hat einen ganz einfachen Grund. iProspect und auch die Julia und ihr Team sind im Grunde seit es E PWR gibt mit an Bord. Das heißt, sie waren einer der ersten Nutzer in E PWR, was mittlerweile knapp zwei Jahre her ist. Und wir haben einfach gemeinsam sehr, sehr viel am Tool gearbeitet. Wir haben Beta-Tests gemacht, Closed Beta-Tests. Das heißt kurz gesagt, die Featureentwicklung zusammen mit iProspect war für uns enorm wertvoll und sehr wichtig. Und diese Zusammenarbeit führen wir auch weiter fort. Das heißt gemeinsame Workshops oder Case Studies oder, wie heute zum Beispiel, ein Webinar zu einem ganz speziellen Thema.

Julia Kosak: Genau, dann kommen wir kurz auch noch zu iProspect, bevor wir dann tatsächlich in den Case einsteigen können. Ja, als klassische Performance Marketing Agentur bieten wir natürlich alle möglichen Bereiche des digitalen Marketings an. Nachdem es heute aber ja hauptsächlich um E-Commerce geht, möchte ich auch jetzt hier in dem Intro den Fokus eher auf den E-Commerce Themen halten.

Über iProspect

Die iProspect ist Teil vom Dentsu Aegis Netzwerk und innerhalb dieses Netzwerkes haben wir unterschiedliche Brands, die sich auch ganz unterschiedliche Bereiche spezialisiert haben. Wir haben also zum Beispiel eine Story Lab, die auf Content Lösungen spezialisiert ist. Oder auch ein Process Scope, die eben vor allem mit out of home Lösungen dann eben vertraut sind. Und es war tatsächlich so, dass die Kunden aus den unterschiedlichen Brands in den letzten Jahren immer mehr Fokus auf das Thema E-Commerce gelegt haben. Und aus diesem Need heraus haben wir dann 2018 das E-Commerce Kompetenzcenter gegründet, das aus Spezialisten im Bereich Retail, Search, Content, aber auch Display besteht und gemeinsam mit diesem Team versuchen wir eben holistische Lösungsansätze zu entwickeln und einfach dieses komplette Thema E-Commerce auch bei uns weiter zu pushen. Wir sehen uns hier auch ganz klar im Vorteil zu Spezialagenturen, weil wir das Thema E-Commerce einfach deutlich ganzheitlicher sehen. Jetzt aktuell sind wir zum Beispiel ganz eng im Austausch mit unseren Kollegen von der Carat, der Vizeum oder auch von unseren Kollegen bei Video Beat eben dran. Die Zusammenführung von E-Commerce und TV weiter auszubauen und da einfach ganz individuelle Lösungen dann auch zu finden. Wir haben außerdem mit unseren Datakollegen von Dentsu ein Inhouse eCom Tool entwickelt, das heißt Eagle. Zu dem Tool kommen wir aber später auch noch im Detail. Deswegen will ich da jetzt gar nicht zu viel vorwegnehmen.

Nachdem sich jetzt unser Case heute hauptsächlich auf Amazon konzentriert, hier noch kurz ein, zwei Worte zu unserer Partnerschaft mit Amazon, die wir eigentlich seit 2014 auch immer weiter ausbauen. Wir arbeiten mit exklusiven Amazon Agenturmanagern zusammen. Und sind dadurch natürlich immer auf dem Laufenden, was irgendwelche Neuerungen angeht und können hier auch wirklich als First Mover bei irgendwelchen Betas oder Launches auftreten. Und können dadurch natürlich unseren Kunden auch nochmal einen zusätzlichen Service bieten. Wir haben aktuell bei uns im Unternehmen über 40 Amazon akkreditierte Mitarbeiter und damit waren wir tatsächlich auch der erste offiziell Premiumpartner von Amazon. Wir sind jetzt auch gerade wieder in der zweiten Runde, das heißt, es werden nochmal deutlich mehr Mitarbeiter dazukommen. Da sind wir echt stolz drauf, dass wir da wirklich so eine Expertise bei uns auch anbieten können. Ja, neben Amazon arbeiten wir natürlich auch, wie der Johannes schon gesagt hat, ganz eng mit E PWR zusammen. Und wodurch sich diese Zusammenarbeit vor allem auszeichnet, das wird Ihnen jetzt der Johannes nochmal kurz aufzeigen.

Zwei starke Partner

Johannes Höller: Genau, ich habe da vorhin schon ein bisschen vorweggegriffen. Im Grunde arbeiten wir schon seit knapp zwei Jahren zusammen. Und die Kernpunkte sind einfach, dass wir wirklich versuchen einen ganz engen Austausch zu haben. Was für uns als Toolentwickler einfach einen enormen Vorteil hat, weil wir dadurch Zugriff auf wirklich die Praxis oder die operative Praxis bekommen. Das ist wertvoller Input für die Featureweiterentwicklung. Und dazu machen wir eben gemeinsame Cases, gemeinsame Workshops und gucken uns vor allem größere Counts gemeinsam an, um da einfach bestmöglich Erkenntnisse daraus abzuleiten.

Julia Kosak: Ich denke, es zeichnet sich wirklich vor allem auch dadurch aus, dass es ein ganz offener Austausch zwischen uns ist. Das heißt, wir, als operatives Organ, sage ich mal, stoßen auch einfach auf viele Probleme, die jetzt vielleicht in der Entwicklung gar nicht so aufgetaucht sind. Das heißt, wir sind da wirklich ganz regelmäßig im Austausch und schauen einfach, dass wir das Tool gemeinsam auch weiterentwickeln können. Dass eben sowohl jetzt E PWR davon profitiert, beziehungsweise das Tool. Aber natürlich auch wir als Agentur im Umgang mit dem Tool. Also das ist wirklich eine tolle Zusammenarbeit, die wir da geschaffen haben in den letzten Jahren. Genau, so viel erstmal zum Intro.

Use Case E PWR & iProspect

Jetzt kommen wir natürlich auch zu dem ganz konkreten Case, deswegen, warum wir heute alle hier sind. Der Case, den wir heute vorstellen, der versiert auf einer Problemstellung, mit dem wir bei einem von unseren Kunden relativ lange zu kämpfen hatten. Alle Teilnehmer jetzt hier in der Session, die vielleicht schon mal in einer Agentur gearbeitet haben, die werden das folgende Bild mit Sicherheit auf die ein oder andere Weise auch schon mal erlebt haben und können sich da relativ schnell mit identifizieren.

Problemstellung

Der Kunde hat grundsätzlich super viele Ansprüche, denen wir natürlich jeden Tag irgendwie gerecht werden müssen. Es fallen dann Aussagen wie: Unser Budget soll möglichst effizient eingesetzt werden, wir müssen unsere Umsatzziele erreichen, gleichzeitig müssen wir aber auch konstant sichtbar sein. Wir haben zu wenig Budget. Es gibt aber auf gar keinen Fall Zusatzbudget. Das sind dann oft die Aussagen, mit denen wir natürlich irgendwie umgehen müssen. Jetzt bei diesem Kunden ganz im Speziellen, war es teilweise wirklich so, dass abends das Telefon bei den Accountmanagern geklingelt hat und ein total überraschter Ansprechpartner am Telefon war und sich gewundert hat, warum er seine Anzeigen nicht gesehen hat, wenn er irgendwelche Fokus Keywords bei Amazon eingegeben hat. Und all diesen Anforderungen, die teilweise, ja, gar nicht miteinander vereinbar sind, müssen wir natürlich täglich gerecht werden. Und dann eben auch Strategien entwickeln, um diese Hürden dann auch überwinden zu können und den Kunden letztendlich glücklich zu machen. Wir haben hier bei unseren Kunden also eigentlich kontinuierlich das Problem, dass wir im Budget eingeschränkt sind. Und gleichzeitig ist es bei Amazon nicht möglich, das Budget gleichmäßig über den Tag verteilt auszugeben. Das heißt, dass unsere Sichtbarkeit über den Tag eigentlich immer weiter sinkt, weil wir in immer mehr Kampagnen out of Budget gehen. Und dementsprechend auch das Trafficvolumen nicht vollständig bedienen können. Und eben genau diese Kombination aus eingeschränktem Budget, aber auch beschränkten Funktionalitäten bei Amazon und letztendlich auch fehlenden Daten, macht den effizienten Einsatz von Budget auf Amazon, ja, eigentlich fast unmöglich.

Jetzt kann man sich natürlich fragen, warum ist es überhaupt ein Problem, dass ich nicht den ganzen Tag sichtbar bin? Also kann es nicht vielleicht sogar sein, dass es, ja, völlig egal ist, wann ich quasi mein Glas unter den Wasserhahn halte und meinen Umsatz generiere? Seit Amazon 2019 die Audience Insights Daten gelauncht hat, können wir diese Frage eigentlich ganz klar mit einem Nein beantworten. Wir sehen hier die Audience Insights Daten für die Kategorie von unseren Kunden. Vielleicht an der Stelle nochmal ganz kurz ein, zwei allgemeine Sachen zu Audience Insights für alle Teilnehmer, die damit noch nicht gearbeitet haben. Der Audience Insights Report ist aktuelle eine Open Beta innerhalb der Amazon DSP, also der Demand Sight Plattform. Und über den Report können eben demographische Daten, aber auch Zeitverläufe, die Kauffrequenz, oder auch die Considerationperiod der letzten 365 Tage analysiert werden.

Lösungsansatz

Wenn wir uns das Ganze jetzt hier anschauen, dann zeigt der hellgraue Balken den prozentualen Anteil der Views über den Tag verteilt und der dunkle Balken zeigt den prozentualen Anteil der Purchases. Und wenn wir jetzt uns das anschauen, dann wuird eigentlich auf einen Blick sofort deutlich, dass wir eben vor allem mittags und in den Abendstunden eine hohe Kaufwahrscheinlichkeit gegeben haben. Und deswegen natürlich auch unbedingt zu den entsprechenden Zeitspannen mit unseren Anzeigen aktiv sein sollten. Das heißt, wir müssen wirklich die User erreichen, die dann nach unseren Produkten suchen und dementsprechend müssen wir auch sichtbar sein zu den entsprechenden Zeiten. Und genau diese Sichtbarkeit ist eben, ja, das Problem.

Wir haben 2017, ich habe es vorher schon kurz angedeutet, unser Inhouse Tool Eagle entwickelt, mit dem wir die Sichtbarkeit unseres Kunden über den Tag verteilt analysieren können. Vielleicht jetzt auch hier nochmal kurz ein, zwei allgemeine Sätze zu Eagle. Mit Eagle können wir unsere eigene Sichtbarkeit im Vergleich zum Wettbewerb messen, indem ein vorab definiertes Keywordset mehrmals täglich auf amazon.de gecrawlt wird. Das heißt, wir können den organischen Share of Voice, aber auch den Share of Voice der bezahlten Anzeigen analysieren. Und daraus dann eben ganz konkrete Handlungsempfehlungen ableiten. Wenn wir uns das Bild jetzt hier anschauen, also der Kunde ist die grüne Linie, dann starten wir morgens mit einem relativ hohen Share of Voice. Aber bereits zwischen viert und acht Uhr sinkt unsere Sichtbarkeit konstant ab. Und das Ganze endet dann letztendlich damit, dass wir in den Abendstunden, also ab 20 Uhr nur noch einen Share of Voice von ungefähr fünf Prozent haben.

Das liegt natürlich daran, weil wir über den Tag hinweg in immer mehr Kampagnen out of Budget gehen und dementsprechend auch unsere Sichtbarkeit konstant absinkt. Wenn man jetzt mal bedenkt, dass wir morgens mit 27 Prozent starten und abends nur noch bei ungefähr 5 Prozent liegen, dann ist der Einbruch wirklich enorm. Wenn wir jetzt die Eagle Daten mal über die Audience Insights Daten legen, dann wird eigentlich sofort klar, dass wir eben zu dem aktuellen Zeitpunkt unser Budget eben nicht effizient einsetzen. Weil unsere eigene Share of Voice Linie komplett entgegengesetzt zu den Audience Insights Daten verläuft. Das heißt, unsere Sichtbarkeit nimmt über den Tag hinweg ab, während der Traffic und die Käufe aber ansteigen. Und ja, wie sieht jetzt unser Wunschszenario aus? Im besten Fall schaffen wir es, dass unsere eigene Share of Voice Linie komplett analog zu den Audience Insights Daten verläuft. Was wollen wir also machen? Wir wollen wertvolles Budget aus den Morgenstunden einsparen und eben genau dann platzieren, wenn kaufbereite User auch nach unseren Produkten suchen. Also vor allem mittags und abends. Ja, und um das zu erreichen, haben wir eben gemeinsam eine Strategie entwickelt und die wird Ihnen jetzt Johannes kurz vorstellen.

Strategie

Johannes Höller: Genau. Oberstes Ziel ist natürlich dieses Wunschszenario, was wir hier versuchen zu erreichen. Unter dieser Prämisse stand eigentlich unsere Strategie. Dabei haben wir aber schnell gemerkt, wir haben es auch schon gehört, jetzt haben wir verschiedene Tools, wir haben verschiedene Datenquellen. Das reicht von wo werden die Ads ausgesteuert, wo werden sie überwacht, wo findet das Reporting statt. All das sind Dinge, die erstmal gar nicht so einfach unter einen Hut zu bringen sind. Und genau das war auch unsere erste Erkenntnis, als wir darüber nachgedacht haben, wie gehen wir da jetzt weiter vor. Das heißt, Ziel war, dieses Vorgehen so effizient wie möglich zu gestalten und zu koordinieren. Das heißt, wir haben versucht, einen komplett einheitlichen und klar definierten Prozess zu etablieren. Klickst du mal eins weiter, Julia?

Julia Kosak: Ja, habe ich gerade.

Ein etablierter Prozess

Johannes Höller: Danke. So. Genau. Hier sehen wir einfach auch nochmal die Fülle an Tools, die uns da quasi vorliegt, von Amazon Tools über die eigenen Inhouse Tools, die Julia angesprochen hat und natürlich dann auch noch die Account Manager, die im Grunde auch manuell mitarbeiten an dem ganzen Prozess. Und damit wir hier einen einheitlichen Prozess, haben wir versucht einen so genannten, wir haben es genannt strategischen Rahmen zu bilden. Das heißt, was machen wir? Wir haben versucht, aus diesem Vorgehen eine Art Kreislaufmodell zu gestalten. Der Fokus liegt auf den absolut wesentlichen Bestandteilen dieses kompletten Vorgehens. Das ist einerseits die Zeiträume zu identifizieren, um zu wissen, wann solle ich im Idealfall sichtbar sein. Die Aussteuerung möglichst zu automatisieren, denn wer möchte schon hunderte Kampagnen täglich mehrfach an- und ausschalten und optimieren. Und natürlich essenzielle die Ergebnisse zu messen, zu analysieren und entsprechend Ableitungen daraus zu treffen. Und genau dafür werden an unterschiedlichen Stellen unterschiedliche Tools eingesetzt. Es klappt leider nicht alles in einem einzigen Tool zu haben. Das wäre schön. Aber so einfach ist es dann doch nicht. Und auch die Daten müssen natürlich zusammengeführt werden. Wie das Ganze jetzt in der Praxis aufgeht, werden Ihnen Julia und ich in den folgenden Seiten genauer erklären.

Vorgehen

Julia Kosak: (6 Sek.) Genau, kommen wir direkt zu dem konkreten Vorgehen. Wie der Johannes gerade schon gesagt hat, haben wir das Ganze in einem Kreislauf dargestellt und wir gehen jetzt einfach die einzelnen Schritte durch, damit es möglichst logisch auch ist, wie unser konkretes Vorgehen dann tatsächlich aussieht. Im ersten Schritt identifizieren wir eben über Audience Insights die relevanten Zeitspannen, zu denen wir unsere Anzeigen schalten sollten. Und gleichzeitig analysieren wir über Eagle unsere aktuelle Sichtbarkeit. Und wenn wir dann eben die Eagle Daten über die Audience Insights Daten legen, dann sehen wir sofort, erstens, ob überhaupt ein Problem besteht und zweitens, natürlich viel wichtiger, wie groß das Problem ist, das wir haben. Wenn wir uns das Ganze jetzt nochmal in unserem ganz konkreten Kundenfall anschauen, dann sehen wir sofort, dass akuter Handlungsbedarf besteht, weil wir eben, wie vorher schon mehrmals gesagt, in der Sichtbarkeit eigentlich kontinuierlich absinken. Dementsprechend das Budget aktuell nicht effizient einsetzen und ja, natürlich auch sicherstellen müssen, dass wir eben zu den relevanten Zeitspannen dann auch mit unseren Anzeigen sichtbar sind. Genau. Und wie wir genau dieses Problem jetzt eben operativ lösen können, das wird der Johannes zeigen.

Nutzung von E PWR: Automatisierte Budgetanpassung

Johannes Höller: So, jetzt kommt das Tool ins Spiel, genau. Jetzt wissen wir wann die Zeiträume relevant für uns sind. Das haben wir jetzt quasi herausgefunden. Jetzt geht es darum, die Sichtbarkeit auch hinzukriegen in den Zeiträumen. Wie schon gesagt, niemand möchte manuell sich täglich hinsetzen und mehrfach am Tag den An- und Ausschalter zu knipsen. Deswegen haben wir in E PWR einen Werbezeitplaner integriert. Mit dem lassen sich Kampagnen sehr einfach gruppieren und zu den gewünschten Tageszeiten an- und ausschalten. Sprich, eine automatische Steuerung. Und im Detail sieht man hier, es sieht sehr simpel aus. Im Grunde kann ich für ein Set Kampagnen, das ich vorher frei definieren, beliebige Wochentage und Uhrzeiten definieren. Und natürlich sind auch mehrere Uhrzeiten oder Zeiträume innerhalb eines einzigen Tages möglich. Das ist völlig flexibel gestaltbar. Und die Gruppierung der Kampagnen orientiert sich dabei an unseren Strategien oder Bidding-Strategien. Das hat auch einen netten Nebeneffekt, neben der Werbezeitplanung lassen sich bei Wunsch noch andere Dinge optimieren. Zum Beispiel (Gebotsanpassungen oder Placementanpassungen. Das muss nicht sein, kann aber mitgenutzt werden parallel. Und ein weiterer Vorteil ist, dass natürlich sämtliche historische Daten dieser Kampagnen stets erhalten bleiben. Das heißt, das Tool legt da keine neuen Kampagnen an oder dergleichen, sondern es wird wirklich nur der An- und Ausschalter bestätigt sozusagen, und damit die Daten auch vorzuhalten und nicht historische Daten zu verlieren.

Die Anpassung ist jederzeit möglich und diese Anpassung, die wird auch enorm wichtig sein, da kommen wir später noch kurz drauf zu sprechen. Erstmal kommen wir zu dem nächsten Schritt, nämlich Schritt Drei. Und im Schritt Drei geht es um das Thema Budgets. Eine große Herausforderung neben den Werbezeiten ist natürlich, wie schaffe ich es mit dem Budget diese Werbezeiten jetzt bestmöglichst zu bespielen. Selbst wenn ich die beste Werbezeit kenne, heißt das nicht automatisch, nur weil ich jetzt einen Werbezeitplaner nutze, bin ich auch dauerhaft sichtbar. Das liegt am Budget. Und in E PWR haben wir dafür diverse Möglichkeiten, diese Budgetthematik zu automatisieren oder zumindest sehr transparent zu gestalten. Im Detail gibt es zwei große Bereiche, das eine sind die Tagesbudgets, das andere sind die Monatsbudgets.

Bei den Tagesbudgets ist es so, dass ich auf Kampagnenebene ein Tagesbudget habe. Ich kann aber, wenn ich möchte, mit einem Klick zum Beispiel das Tagesbudget für alle Kampagnen erhöhen. Weil ich jetzt weiß, an dem Tag brauche ich mehr. Ich möchte jetzt nicht 20 Kampagnen manuell anpassen, das heißt, ich gebe einen Betrag X ein und speichere das ab und schon passt sich das an. Die Anpassung dabei erfolgt im Hintergrund anteilig. Das heißt, Kampagnen, die vorher schon ein eher höheres Tagesbudget hatten, bekommen mehr vom Zusatzbudget. Jene, die weniger hatten, bekommen einen Ticken weniger. Immer im Hintergrund auf die Performance natürlich zu berücksichtigen, was das Tool in dem Fall automatisch macht. Alternativ zu den Tagesbudgets, und hier ist vor allem für Agenturen wahrscheinlich relevant, sind Monatsbudgets. Oft gibt der Kunde genau dieses Monatsbudget vor, das steht zur Verfügung und da ist nicht dran zu rütteln. Deswegen bieten wir in E PWR die Möglichkeit, ein echtes Monatsbudget zu verwalten. Das heißt, das Tool versucht, genau dieses Budget für die Zeiträume, in denen die Kampagnen aktiv sind, bestmöglich auszugeben und zu verteilen.

Das heißt, es wird da entgegensteuern, nicht möglichst alles so schnell wie möglich auszugeben, sondern eben das Ganze über diesen Monat zu strecken. Das Ganze lässt sich aus vorausplanen. Sehr hilfreich, wenn der Monatswechsel zum Beispiel an einem Wochenende oder an einem Feiertag stattfindet. Denn der Accountmanager wird sich wahrscheinlich nicht am Samstagabend einloggen und die Monatsbudgets anpassen. Zumindest wollen wir nicht, dass er das machen muss. Nebenbei gibt es natürlich noch Zusatzmöglichkeiten. Ich kann jetzt natürlich als Accountmanager die Budgets innerhalb der Kampagnen selber verteilen, wenn ich das möchte. Das kann ich aber auch dem Tool überlassen. Und das Ganze ist so flexibel, dass es sowohl auto, als auch manuelle Kampagnen berücksichtigt. Das heißt, das Tool wird aufgrund der Performancezahlen der vergangenen Tage entscheiden, ob eine Kampagne mehr oder weniger Budget bekommt für die Zukunft. Und sollte doch mal zu viel Budget übrig sein, haben wir eine nette Funktion integriert, wir nennen sie den Budgetboost, um dem Tool quasi ein bisschen mehr Freiraum zu geben, übriges Budget trotzdem auszugeben und damit vielleicht etwas aggressivere Vorschläge zu machen, als es sonst natürlich machen würde. Gut. Jetzt haben wir das Budget eingestellt, die Werbezeiten laufen, das heißt, alles läuft. Jetzt müssen wir irgendwann noch herausfinden, ob das Ganze funktioniert. Das heißt analysieren und messen als Schritt Vier ist essenziell, da kommen wir nicht drum herum. Und da kommen natürlich auch alle Tools ins Spiel. In erster Linie möchte ich natürlich wissen, es geht ja um das Budget, was ist mit den Budgets passiert. Passt das, was ich da eingestellt habe? Reicht das aus? Reicht das nicht aus? Muss ich nachbessern? Und dazu schauen wir uns in E PWR zwei spezielle Reports an.

Der erste ist der sogenannte Budgetusesreport. Der sagt mir quasi mit einer einzigen Kennzahl, ob mein vorhandenes Budget ausgeschöpft wurde. Bei 100 Prozent habe ich eine perfekte Ausschöpfung. Könnte sein, dass ich vielleicht mehr hätte ausgeben können, aber ich habe zumindest das Budget, das ich geplant habe, wurde ausgegeben. Dieser Report steht natürlich in etwas komplexerer Form im Tool zur Verfügung und natürlich auch auf Tagesbasis oder für jeden gewünschten Zeitraum. Das heißt, ich kann mir jederzeit angucken, wie war das zum Beispiel ein Jahr zuvor, wie hat sich das jetzt verändert. Ich kann zum Beispiel Prime Days miteinander vergleichen. All das lässt sich sehr, sehr schnell herausfinden. Und es ist vor allem spannen, die Kampagnen zu finden, die einen sehr hohen Ausschöpfungsgrad haben oder auch jene, die einen sehr niedrigen Ausschöpfungsgrad haben. Weil, es könnte ja potenziell sein, dass ich dort Budget herumliegen lasse, ungenutzt, und ich könnte es aber eigentlich auf die super performanten Kampagnen umshiften.

Das Tool versucht das zwar, wenn wir diese Settings, die wir vorher kurz angesprochen haben, einstellen, aber das Tool stellt- kann einen Accountmanager in der Hinsicht nicht ersetzen. Das heißt, es benötigt immer noch diesen Blick, okay, da ist jetzt vielleicht eine krasse Änderung notwendig oder da ändern wir jetzt einfach unsere komplette Strategie. Das Tool zeigt uns, okay, so und so läuft es, die Kampagnen haben den und den Ausschöpfungsgrad. Aber das passt eigentlich nicht mehr zusammen. Das heißt, ich muss dem Tool neue Einstellungen geben und dadurch manuell einfach eine größere Änderung machen. Genau dafür ist dieser Report sehr, sehr hilfreich, um das zu sehen. So, die Hundert Prozent sind leider selten realistisch. Wir haben wenige Beispiele bei uns im Tool, wo Hundert Prozent dann dort steht. Aber man kann es versuchen und es gibt immer etwas zu optimieren. Der zweite Report ist noch viel, viel interessanter. Das ist eigentlich auch der Kernreport, um den es jetzt hier ein bisschen geht. Und zwar behandelt der die ganze Thematik out of Budget. Da haben wir in E PWR einen, ja, noch sehr neuen, aber sehr, sehr individuellen Report gebaut, der mir genau das sagt. Welche Kampagnen laufen wann out of Budget. Und das ist auch ein Report mit Daten, die ich so zum Beispiel in der Amazon Konsole nicht bekomme.

Der Report zeigt mir sehr, sehr transparent und eigentlich auf einen Blick, welche meiner Kampagnen im gewählten Zeitraum, hier haben wir jetzt zum Beispiel ein paar Tage im Januar genommen, die ersten 14 Tage, und welche laufen hier aus und welche nicht. Das Ganze durch farbliche Indikation. Und ich kann im Grunde sofort erkennen, welche meiner kritischen out of Budget Kampagnen sind und welche nicht. Denn es macht absolut einen Unterschied, ob die Kampagne früh morgens, nachmittags oder abends out of Budget läuft. Wenn wir zurückdenken, Werbezeitplanung, die Werbezeiten, die wir identifiziert haben, da ist der Match quasi, wo das jetzt ins Spiel kommt. Natürlich möchte ich, dass die Kampagne nicht vorher auslaufen und vielleicht dann abends gar nicht mehr aktiv sind, obwohl wir das eingestellt hätten. Hier im Beispiel sehen wir drei verschiedene Typen von Kampagnen. Die erste mit einem grünen Haken markiert. Warum? Naja, sie hat kaum Einträge hier. Einmal ist sie spätabends, in dem Fall 21 Uhr out of Budget gelaufen. Das heißt, hier gibt es eigentlich kaum Handlungsbedarf. Und in der Regel reicht das Budget dieser Kampagne total aus. Kann man eigentlich dadurch parken. Spannender sind schon der zweite Block, die gelb markierten. Das ist eine große Gruppe an Kampagnen, die eigentlich jeden Tag mal out of Budget laufen. Mal früher, mal später. Meistens so schaffen sie den halben Tag, die ersten zwölf Stunden des Tages kriegen sie hin. Würde aber auch bedeuten, wenn ich jetzt einen Zeitraum abends für mich definiert habe, der wichtig ist, hätte ich mit den Kampagnen kaum eine Chance, da noch präsent zu sein, weil sie out of Budget sind. Richtig kritisch sind natürlich die dunkelroten. Die laufen nicht nur jeden Tag out of Budget, sondern die laufen auch sehr, sehr früh out of Budget. In dem Beispiel die meisten sogar vor 7 Uhr morgens. Das sind diese typischen Kampagnen, die einfach ohne Ende laufen, Traffic erzeugen, vielleicht gar keine Conversions, aber das Budget ist schon, bevor ich überhaupt im Büro bin, ausgelaufen, die Kampagne läuft nicht mehr.

Den Report kann und sollte ich natürlich auch bevor wir diesen ganzen Prozess ins Rollen bringen, schon angucken. Der steht ja jederzeit zur Verfügung. Denn so bekomme ich eigentlich schon eine erste Einschätzung, wie mein Status Quo ist. Habe ich überhaupt kritische Kampagnen? Im besten Fall habe ich die ja gar nicht. Ist leider auch selten der Fall tatsächlich. Aber so weiß ich schon, auf was ich mich einstellen muss und kann schon vorher auch bei der Bewertung der relevanten Werbezeiten für mich ein bisschen im Hinterkopf behalten, okay, da werde ich wahrscheinlich danach noch Handlungsbedarf bekommen, weil es jetzt schon sehr, sehr eng ist oder zeitlich kaum hinkommt mit den Kampagnen. Jetzt geht es hier ständig um das wann. Wann läuft die Kampagne out of Budget, et cetera. Nur hier gibt es noch ein paar weitere Aspekte. Und da wird die Julia jetzt noch ein bisschen drauf eingehen.

Deep Dive: Wie das Team arbeitet

Julia Kosak: Genau. Wir haben es hier jetzt nochmal Deep Dive genannt quasi, weil also ich kann jetzt nur für mich sprechen und für unser Team, bei uns operativ, wir arbeiten wirklich ganz intensiv mit diesem Report. Das ist auch ein Report, den wir so ein bisschen aus den Needs tatsächlich heraus entwickelt haben, zusammen mit E PWR. Beziehungsweise E PWR hat ihn natürlich entwickelt. Aber wir geben natürlich Input was wir brauchen und warum wir diese Reports eben entsprechend auch brauchen und was für Daten noch fehlen, wie wir das Ganze weiter ausbauen können. Und mittlerweile ist das wirklich ein Report, mit dem wir eigentlich fast täglich arbeiten. Weil wir können natürlich analysieren, wie der Johannes gerade schon gesagt hat, wann gehen unsere Kampagnen out of Budget ist schon mal ein super Anhaltspunkt, um einfach so eine grobe Übersicht zu haben, wie ist meine Situation aktuell in meinen unterschiedlichen Bereichen. Es kann natürlich auch- ganz spannend die Frage, welche Kampagnentypen gehen überhaupt out of Budget? Habe ich hier Kampagnen, die wirklich hoch performant sind und kann ich vielleicht aus anderen Kampagnen, die von der Performance her vielleicht nicht mithalten können, nochmal umshiften. Dann natürlich auch die Thematik wie entwickelt sich die out of Budget Situation.

Das heißt, greifen meine Anpassungen, die ich mache? Sehe ich eine Verbesserung über den out of Budget Report? Und dann natürlich auch wie können Budgets umgeplant werden? Also wir nutzen den Report wirklich teilweise sogar als Art Forecast Tool, wirklich um zu sehen, okay, wie ist unsere Situation aktuell? Wie viel Budget bräuchten wir zum Beispiel, um zumindest im Brandbereich komplett ongoing zu laufen und nicht diese out of Budget Thematik zu haben? Es kommt aber natürlich auch immer auf die Zielsetzung an, was für Ziele verfolgen wir aktuell. Wollen wir vielleicht eher im generischen Bereich komplett durchlaufen, ohne out of Budget zugehen? Also wir können diesen Report wirklich auf ganz viele unterschiedliche Art und Weisen nutzen und haben hier einen echten Mehrwert, den wir auch natürlich gut beim Kunden dann entsprechend präsentieren können. Genau, jetzt kommen wir wahrscheinlich zum spannendsten Teil, nämlich den tatsächlichen Ergebnissen. Hier erst nochmal ganz kurz der Hinweis, was wir berücksichtigt haben, als wir den Test ausgesetzt haben: Es ist natürlich ganz klar, dass wir hier kein klassisches A/B-Testszenario gegeben haben, weil wir zwei unterschiedliche Zeiträume miteinander vergleichen. Wir haben aber trotzdem auf ein paar Sachen geachtet, damit wir eben einen möglichst validen Rahmen dann auch haben und die Ergebnisse auch entsprechend bewerten können.

Wir haben darauf geachtet, dass wir kein Dealevent mit enthalten haben, also es ist kein Primeday in den entsprechenden Zeiträumen mitgelaufen. Wir haben ein gleiches oder ein ähnliches Budgetlevel und natürlich auch eine ähnliche Budgetverteilung, was jetzt die Verteilung auf Brand, Generic, Competitor und Autokampagnen angeht. Gut, wir sehen hier jetzt links nochmal den Ist-Zustand vor unseren Anpassungen und rechts sehen wir, wie sich der Share of Voice nach unseren Anpassungen entwickelt hat. Wir starten jetzt im Bild rechts also mit einem deutlichen geringeren Share of Voice und schaffen es dann aber zu den relevanten Zeitpunkten. Also mittags und abends deutlich sichtbarer zu sein. Das heißt, wir haben tatsächlich morgens eben das Budget eingespart, starten mit einem viel geringeren Share of Voice. Und schaffen es dann aber eben deutlich konstanter in unserer Sichtbarkeit zu sein. Hier wird jetzt auch nochmal der enorme Wettbewerbsvorteil sichtbar. Weil wenn wir uns jetzt mal die Share of Voice Linien von unseren Wettbewerbern anschauen, dann sehen wir, dass vor allem unser Haupt Competitor in blau eigentlich vor genau demselben Problem steht, wie wir. Und dadurch können wir natürlich neben einer konstanteren Sichtbarkeit noch einen zweiten Effekt nutzen. Nämlich wir kaufen abends deutlich günstiger ein, weil eben auch der Wettbewerb deutlich weniger aktiv ist. Wenn wir jetzt nochmal an unser Wunschszenario zurückdenken, das wir uns vorher angeschaut haben, dann haben wir das nicht ganz geschafft. Also wir sind jetzt nicht komplett analog zu den Audience Insights Daten, was die Kaufwahrscheinlichkeit angeht. Aber wir haben wirklich eine deutliche Verbesserung erzielt.

Und hier wird auch nochmal der Kreislaufcharakter wichtig, den wir eben dargestellt haben auch in unserer Vorgehensweise, dass es eben keine Strategie ist, die einmal aufgesetzt wird und dann nie wieder angefasst wird. Sondern wir müssen natürlich kontinuierlich das Ganze neu bewerten, weiter anpassen, um dann letztendlich auch das Budget maximal effizient einzusetzen. Und letztendlich auch das hinzukriegen, dass unsere Share of Voice Linien analog zu den Audience Insights Daten verlaufen. Jetzt habe ich es gerade schon angesprochen mit dem Wettbewerbsvorteil. Letztendlich haben eben die günstigeren CPCs und die höheren Conversionraten dazu geführt, dass wir unseren ROAS und unseren Umsatz um ungefähr 50 Prozent steigern konnten und die Conversions um 35 Prozent. Die beeindruckendste Zahl hier ist aber definitiv der Share of Voice. Den konnten wir nämlich zwischen 20 und 0 Uhr um 183 Prozent steigern. Und dadurch haben wir letztendlich genau das geschafft, was wir erreichen wollten. Nämlich unser Budget effizienter einsetzen und dadurch dann auch den Umsatz maximieren.

Johannes Höller: Gut, beeindruckende Zahlen. Aber bei denen soll es natürlich nicht bleiben. Und wir haben keine Punktlandung geschafft bei dem Wunschszenario, aber nahe dran. Deswegen gibt es natürlich next Steps für uns, weil es eben nicht ausreicht, sich jetzt damit zufrieden zu geben, dass wir jetzt das Ganze einmal so aufgesetzt haben, am diesem großen Case durchgespielt haben und gute Zahlen erreicht haben. Sondern wir beschäftigen uns natürlich laufend weiter mit dieser Thematik. Es tauchen immer wieder neue Fragen auf. Amazon ändert diverse Dinge, teils unangekündigt und wir müssen darauf reagieren. Im Grunde versuchen wir das Vorgehen laufend zu optimieren. Und das gilt für beide Seiten.

E PWR: Next steps

Auf Seiten E PWR haben wir da ganz konkrete Maßnahmen oder next Steps gesetzt. Wir wollen einerseits den Werbezeitplaner weiter ausbauen und optimieren, um da noch mehr Flexibilität zu schaffen oder Möglichkeiten zu schaffen. Wir wollen gemeinsame Ideen, die im Grunde jetzt entstanden sind innerhalb von Tests, vorantreiben und ausprobieren. Einfach viel ausprobieren und das Reporting verfeinern. Wir haben jetzt diese zwei Beispielreports, vor allem den out of Budget Report gesehen. Der ist an sich schon sehr, sehr mächtig. Aber da geht natürlich sicher noch mehr. Und je mehr man sich damit beschäftigt, desto mehr Input und Feedback bekommen wir wiederum von Julia und ihrem Team. Und das versuchen wir natürlich auf Seiten E PWR umzusetzen. Und für alle, die hier natürlich zuhören, diese Reports, die gibt es natürlich nicht nur für iProspect, sondern die kann jeder Kunde nutzen. Und ähnliche Optimierung wird dadurch auch jedem gleichermaßen zugute. Und neben diesen Dingen ist natürlich auch die weitere Integration von Datenquellen oder Zusammenführung von Tools ein wichtiger Bestandteil unserer Überlegungen. Und da macht gerade das Team bei iProspect, glaube ich, gute Fortschritte, um da etwas Optimierung reinzubringen.

iProspect: Strategie ausbauen und verfeinern

Julia Kosak: Ja genau, also natürlich sind auch wir dabei, diese Strategie immer weiter auszubauen und zu verfeinern. Deswegen sind wir jetzt eben aktuell dabei, die Audience Insights Daten in unser Eagle Dashboard zu integrieren, um durch, ja, einen höheren Grad an Automation diesen ganzen Prozess einfach noch weiter zu vereinfachen. Das heißt, wir müssen jetzt nicht mehr in zwei oder drei oder vier unterschiedliche Tools reinschauen, bevor wir überhaupt identifiziert haben wie groß unser Problem ist. Sondern wir sehen tatsächlich direkt im Eagle, ob wir ein Problem haben und ob irgendwelche Anpassungen gemacht werden. Beziehungsweise auch, ob unsere Anpassungen, die wir schon durchgeführt haben, eben entsprechend greifen. Das heißt, wir haben hier einfach eine Vereinfachung der Strategie und möchten hier eben nicht mehr diese ganz vielen unterschiedlichen Tools haben, die wir betrachten möchten, sondern diesen ganzen Prozess eben möglichst einfach dann auch halten. Genau, wir haben es schon ein paar Mal angesprochen, es ist uns aber ganz wichtig, dass wir hier jetzt auch nochmal darauf hinweisen, dass diese Strategie quasi so eine Neverending Story ist.

Also es ist wirklich nicht der Fall, dass das Ganze einmal aufgesetzt wird und dann eben nie wieder angepasst werden muss. Sondern es muss immer wieder neu bewertet werden, ob die Einstellungen richtig sind, ob man gegebenenfalls nochmal nachjustieren muss und eben einfach schauen muss, ob die Einstellungen halt auch den gewünschten Effekt letztendlich geliefert haben. Es kann nämlich natürlich durchaus sein, dass der eingestellte Zeitraum nicht ausreichend ist und wir immer noch in unseren Kampagnen out of Budget gehen. Es kann aber natürlich auch sein, dass sich die Audience Insights Daten und damit ja letztendlich auch das Userverhalten verändert haben. Oder es kann aber auch sein, dass sich die Sichtbarkeit aufgrund von veränderten Wettbewerbssituationen verändert hat. Dementsprechend hier ist das Ganze wirklich als Kreislaufcharakter dargestellt. Immer mit dem Ziel eben das vorhandene Budget unter Berücksichtigung von allen aktuellen Faktoren maximal effizient einzusetzen und dadurch dann letztendlich auch den Umsatz maximieren zu können. Abschließend jetzt hier auch nochmal der Hinweis, was zu der Umsetzung der Strategie alles benötigt wird. Wir brauchen natürlich einen Amazon DSP Zugang, um Zugriff zu den Audience Insights Daten zu haben. Wir brauchen Eagle, um die Sichtbarkeit messen zu können. Und natürlich brauchen wir auch E PWR, um den Werbezeitplaner und die Budgetverwaltung nutzen zu können. Genau, jetzt bleibt eigentlich nur noch vielen, vielen Dank zu sagen an die zahlreichen Teilnehmer, das hat uns wirklich sehr gefreut. Wir hoffen natürlich, dass wir Ihnen mit der Session heute ein paar hilfreiche Insights mit an die Hand geben konnten. Und sind jetzt natürlich gerne noch da, um Fragen zu beantworten.

Johannes Höller: Vielen Dank auch meinerseits.

Q&A

Angela Meyer: Ja, und ich danke euch schon mal, Danke Julia und Johannes für euren intensive Input und Insight zur automatisierten Umsatzsteigerung bei Amazon. Genau und wir starten jetzt in die Fragerunde. Und Sie können gerne Ihre Fragen über die Chatbox stellen. Und ich würde jetzt mal die Fragen aufgreifen, die schon während dem Webinar aufgekommen sind und würde die jetzt mal hier vorlesen. Und die erste Frage bezieht sich auch auf das Reporting.

Inwieweit reichen denn die historischen Daten?

Johannes Höller: Das hängt davon ab, wann der Account in das Tool reinkommt. Zu dem Zeitpunkt der Verknüpfung bekommen wir ja von Amazon maximal die letzten 60 Tage. Ab dem Moment speichern wir die Daten aber livetime mit. Das heißt, wenn der Account jetzt, sage ich mal, beispielhaft vor einem Jahr reingehängt wurde, könnte man einen Year-on-Year-Vergleich schon durchführen.

Angela Meyer: Super. Und auch zum Reporting:

Ist das Reporting nur- steht das nur im Tool zur Verfügung oder kann man sich das auch per Mail zuschicken?

Johannes Höller: Also die Reports müssen im Tool gebaut werden oder es sind eben diese Standardreports, die wir beispielhaft hier gesehen haben, die genutzt werden. Man kann sie aber downloaden oder sich auch ein Abo machen und zum Beispiel täglich oder wöchentlich per E-Mail zusenden lassen.

Angela Meyer: Super. So, genau.

Johannes, du hattest auch etwas von dem Budgetboost erzählt. Könntest du da nochmal genauer erklären, wie der funktioniert?

Johannes Höller: Also wie er genau funktioniert wird schwierig. Aber ich kann ein bisschen erläutern, was da passiert. Im Grunde ist das ja eine Einstellung, die quasi im Rahmen unserer Gebotsstrategien stattfindet. Das ist eine Zusatzeinstellung. Und grundsätzlich versucht das Tool das Budget, das vorgegeben ist, möglichst effizient über den Zeitraum, nehmen wir mal den Monat, auszugeben. Jetzt kann es natürlich sein, dass hier ein anderes Szenario vorliegt, dass das Tool schon frühzeitig auch merkt, okay, die 5000 Euro, die schaffen wir nicht, die werden wir nicht ausgeben können. Da bleibt mindestens die Hälfte übrig. Warum auch immer. Und normalerweise würde das tatsächlich auch einfach übrigbleiben, weil diese Einstellung nicht aktiv ist. Wenn wir diese Budgetboost-Einstellung aber aktiv hätten, würde das Tool in dem Fall versuchen durch zum Beispiel aggressivere Gebotsänderungen oder Anpassungen von Placementmodifiern bei Amazon mehr Traffic zu generieren, was letztendlich in mehr Kosten resultiert und dadurch das Budget natürlich besser aufgebraucht wird. Die Performanceziele werden natürlich weiter beachtet, allerdings nicht mehr im gleichen Ausmaß und mit der gleichen Priorität wie wenn diese Einstellung nicht aktiv wäre. Denn ansonsten würde das ja nicht funktionieren. Das heißt, man riskiert dadurch vielleicht, wenn man jetzt einen Zielkurs hat, einen etwas Schlechteren am Ende zu erreichen. Aber dafür hat man das Budget aufgegeben. Das hängt halt vom jeweiligen Need ab in der Situation, in der Kunde in dem Fall ist.

Angela Meyer: Gut, dann hoffe ich, dass damit jetzt die Frage geklärt ist.

Johannes Höller: Ansonsten, wer auch immer sie gestellt hat, gerne im Nachgang einfach uns auch kontaktieren oder so, dann kann man da auch nochmal in Ruhe drüber sprechen.

Angela Meyer: Genau. Und jetzt kam noch die Frage rein zu eurem Case, den ihr vorgestellt habt.

In welchem Zeitraum habt ihr denn diese Performancesteigerung geschafft? Also hier die 128 Prozent oder 50 Prozent Umsatzsteigerung. Wann war das denn? Also wie lange habt ihr dafür gebraucht?

Julia Kosak: Das waren ungefähr acht Wochen. (4 Sek.) Sehr schnell ging das.

Angela Meyer: Gut.

Julia Kosak: Ja auf jeden Fall, doch. Also auch der Kunde war echt begeistert von den Ergebnissen. Wir haben das auch wirklich komplett ausgerollt mittlerweile. Wir haben das bei ganz vielen Kunden auch und auch bei ganz vielen unterschiedlichen Kategorien mittlerweile im Einsatz. Weil es natürlich gerade jetzt über die Audience Insights Daten und wir einfach diese Daten auch analysieren können, es keine Blackbox mehr ist und wir quasi einfach, ich sage mal, schätzen müssen, wann wir denn davon ausgehen, dass die Conversionraten einfach am höchsten sind. Aber gerade diese Kombination eben aus DSP, die dann eben für die Searchkampagne nutzen zu können und über E PWR in Kombination mit dem Bidding dann auch nochmal das Ganze optimieren zu können, hat wirklich enorm gute Ergebnisse auch durchweg bei allen Kunden und bei allen Kategorien. Also es ist wirklich eine wahnsinnig gute Strategie, um das Budget nochmal effizienter einzusetzen.

Angela Meyer: Ja, das haben wir heute gesehen. So und jetzt kam auch direkt nochmal eine Frage an dich, Julia.

Es wurde nochmal gefragt, ob die Teilnehmerin es richtig verstanden hat, dass Eagle ein entwickeltes Tool ist und stützt ihr euch- also ein eigenes entwickeltes Tool ist und ob es auch unterstützt bei der Sichtbarkeit auf die Impressions?

Julia Kosak: Genau, also Eagle ist ein Inhouse Tool, das von uns entwickelt wurde. Haben wir damals tatsächlich auch aus einem Kundenneed heraus entwickelt. Ich habe es vorher schon mal kurz gesagt. Wenn der Kunde natürlich abends anruft und die ganze Zeit fragt, warum er seine Anzeigen nicht sieht, dann blieb uns nichts anderes übrig, als ihm zu sagen, wir haben sie definitive aktiv. Aber wir hatten nie eine Möglichkeit, diese Sichtbarkeit auch wirklich zu messen. Und das natürlich auch in Bezug auf den Wettbewerb zu machen. Was natürlich nochmal enorm interessant ist für uns auch und uns enorm gute Insights auch liefert auf die Wettbewerbssituation bezogen. Das heißt, was macht unser Tool? Unser Tool ist letztendlich wie ein User und setzt sich mehrmals am Tag an den Laptop und gibt einfach von uns vordefinierte Suchbegriffe auf Amazon.de ein und misst dann, welche Anzeigen von welchen Brands an welcher Stelle eben auftauchen. Und daraus- Es wird dann natürlich noch gewichtet, weil natürlich eine Anzeige, die auf Placement Eins erscheint, deutlich stärker gewichtet werden muss, als eine, die auf der, ja, ganz unten auf der Seite zum Beispiel erscheint. Aber so bindet sich dann eben der Share of Voice und wir haben wirklich valide Daten eben darüber, wie sich unsere Sichtbarkeit im Verhältnis zu unseren Wettbewerbern bestimmt dann auch, ja.

Angela Meyer: Genau. Also gerne noch weitere Fragen stellen. Ansonsten sind unsere Amazon Experten natürlich stehen die auch im Nachgang zur Verfügung und beantworten gerne Ihre Fragen. In dem Sinne würde ich jetzt auch noch- Und Ihre Ansprechpartner, den Davyd Gorban vorstellen. Er hört uns auch aktuell ganz gespannt zu. David ist auch unser Amazon Experte bei dem E PWR Tool und hat schon viele Erfahrungen auch im E-Commerce Bereich gesammelt. Und Sie können gerne David direkt kontaktieren per Mail oder per Telefon. Und er freut sich dann auch, das Thema mit Ihnen zu vertiefen. Genau, die Präsentation und die Aufzeichnungen schicken wir außerdem Ihnen im Nachgang zu. Und jetzt würde ich noch gerne Sie auf unsere weiteren Webinare aufmerksam machen, die wir mit unseren Kunden und auch unseren Partnern veranstalten. Jede Woche können Sie sich hier weiter informieren, was wir so als diva-e machen und weitere Informationen finden Sie da auf diva-e.com. Und jetzt würde ich euch danken, Danke Julia und Danke Johannes für euren Input zur Automatisierung bei Amazon und Umsatzsteigerung. Und Danke euch, Danke für Ihre Teilnahme und bis zum nächsten Mal.

Julia Kosak: Ja, vielen Dank und allen Teilnehmern noch einen schönen Tag. Tschüss.