On-Demand Webinar: Schaffen Sie Wachstum durch hochwertige Produktdaten

Erfahren Sie mehr über die Einführung eines PIM-Systems und die Aufbereitung von Produktdaten für eine gezielte Kundenansprache.

Das erfahren Sie im Webinar:

In Zeiten stetig wandelnder Ansprüche des Kunden an Frontends und Kanäle ist ein exzellentes Produkt Information Management (PIM) maßgeblich für Ihren Unternehmenserfolg und optimiert Prozesse innerhalb der gesamtem Wertschöpfungskette. Mit einem gut strukturiertem PIM-System kann dem Endkunden eine hervorragende Product Experience und somit ein exzellentes Einkaufserlebnis ermöglicht werden. In unserem Webinar tauschen sich Guido und Markus zusammen mit Max, dem Experten vom PIM Hersteller Akeneo, darüber aus, wie ein PIM-Projekt idealerweise eingesetzt wird und wie Sie es schaffen, Mehrwerte für Ihr Unternehmen und Ihre Kunden zu generieren. Unsere PIM-Experten teilen Insights und Best Practices aus ihrer langjährigen Berufserfahrung.

Im Live-Webinar werden diese und weitere Fragen beantwortet:

  • Wer ist Akeneo und wie wird ein PIM-System eingeführt?

  • Wie lange dauert in der Regel ein PIM Projekt und was sollte beachtet werden?

  • Warum benötigen Unternehmen qualitativ hochwertige Produktinformationen?

Hier erfahren Sie mehr zur Partnerschaft mit Akeneo.

Jetzt online ansehen:

Die Referenten

Als Senior Consultant unterstützt Markus unsere Kunden in der Konzeption und Umsetzung optimaler Prozesse in internationalen PIM/MDM-Projekten.
Markus Kettler
Senior Consultant, diva-e
Guido Juchert ist seit acht Jahren im Bereich B2B und B2C Commerce angesiedelt, immer mit dem Augenmerk auf strategische und konzeptionelle Projekte. Durch seine langjährige Erfahrung in einem namenhaften Digitalisierungs-Hub versteht er die Herausforderungen von B2B Unternehmen, wie man erfolgreich Tech mit Sales verschmilzt, datengetrieben Entscheidungen fällt, Kostenoptimierungspotentiale erreicht und den nötigen Kulturwandel im Unternehmen vorantreibt. Bei diva-e unterstützt Guido unsere Kunden unter anderem bei der Technologieauswahl für PIM/MDM, Shop Solutions, CMS und weiteren Systemen.
Guido Juchert
Senior Sales Manager bei diva-e
Maximilian Hasenkamp ist seit über zwei Jahren verantwortlich für das Neukundengeschäft in der Akeneo DACH-Region und berät Unternehmen, die ihre Produktdaten erfolgreich durch die Digitalisierung führen möchten. Er hat die Customer Experience von Marken und Einzelhändlern im B2B sowie B2C, als wichtigsten USP, immer vor Augen.
Maximilian Hasenkamp
Sales Consultant bei Akeneo

Transkript zum Webinar: Schaffen Sie Wachstum durch hochwertige Produktdaten

Vorstellung & Begrüßung

Angela Meyer: Herzlich Willkommen zu unserem diva-e Webinar: Schaffen Sie Wachstum durch hochwertige Produktdaten. Heute erfahren Sie von unsren Experten Guido Juchert, Markus Kettler und Max Hasenkamp von Akeneo mehr über die Einführung eines PIM-Systems und die Aufbereitung von Produktdaten für eine gezielte Kundenansprache. Mein Name ist Angela Meyer und ich bin Teil des diva-e Marketing Teams und heute eure Moderatorin. Markus, möchtest du beginnen, dich vorzustellen?

Markus Kettler: Gerne, danke, Angela. Mein Name ist Markus Kettler und ich bin als PIM Consultant heute dabei. Und betreue eben Kundenprojekte von diva-e-Seite aus, wenn es um die Integration eines PIMs geht und um die Beratung.

Angela Meyer: Guido?

Guido Juchert: Auch ein herzliches Willkommen von meiner Seite. Mein Name ist Guido Juchert. Ich bin vom diva-e Office aus Berlin. Bin als Senior Sales Manager tätig, aber auch Partner Manager unser PIM und MAM Solutions, kümmere mich also um den Zusammenwachs zwischen unseren Kunden, unseren Partnern, und unserer Delivery, um dann das perfekte System eben dort zu schaffen.

Angela Meyer: Zuletzt von Max.

Maximilian Hasenkamp: Hallo zusammen, mein Name ist Max Hasenkamp. Ich bin seit 2018 Sales Consultant bei Akeneo. Und in meiner Position berate ich und betreue ich Unternehmen, wie ein PIM am besten bei der Digitalisierung hilft. Bin auch Ansprechpartner für alle Fragen im PIM Evaluierungsprozess und betreue sämtliche Projekte auch von der kaufmännischen Seite.

Angela Meyer: Perfekt. Jetzt starten wir auch direkt mit dem Vortrag. Und ich übergebe die Übertragungsrechte dem Guido.

Guido Juchert: Ja, eine Sekunde, mein Bildschirm übertragen.

Angela Meyer: Immer ein spannender Moment, aber das sieht sehr gut aus.

Guido Juchert: Sehr schön.

Angela Meyer: Dann, Markus, du darfst mit dem ersten Teil starten.

Einleitung: Einsatz eines PIM Systems

Markus Kettler: Jawohl, danke schön. Wie es der Titel des heutigen Webinars schon ganz gut verraten hat, geht es ja um den Einsatz eines PIM Systems und wie eben dieser Einsatz einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Sie schaffen kann. Das sind eigentlich zwei Teile, die man da anschaut. Zum einen haben wir eine Prozessoptimierung, das heißt Prozesskosten werden minimiert. Und das betrifft nicht nur und nicht ausschließlich die Produktdatenpflege. Auf der anderen Seite haben wir dann eine Möglichkeit durch den Einsatz eines PIM Systems das Umsatzpotenzial zu steigern und eine bessere Conversion Rate zu erreichen. Wir haben das Webinar heute in drei Abschnitte eingeteilt. Im ersten Abschnitt geht es um das Konzept PIM System, Vorteile und auch wie so eine Integration abläuft. Im zweiten Abschnitt geben wir dann einen Einblick in Praxiserfahrungen, die wir mit Kunden gesammelt haben und das Ganze dann aber auch mit Unterstützung von Maximilian Hasenkamp, weil er da nochmal die Sicht aus Akeneo Seite quasi nochmal erläutert. Im dritten Teil haben wir dann nochmal Zeit für Fragen und eine Q&A Session.

Wie sich der Kundenzyklus in den letzten Jahren verändert hat

Um jetzt einen guten Einstieg in die Thematik zu finden, können wir einmal auf die nächste Folie wechseln. Genau, da schauen wir jetzt einmal den Kundenlebenszyklus an und wie der sich verändert hat in den vergangenen Jahren. Vor Jahren oder vor einigen Jahren war es einfach noch so, das kann man da auf der linken Seite ganz gut sehen, im traditionellen Kundenzyklus, nicht Lebenszyklus, da hat sich der Kunde ein Produkt ausgesucht. Hat sich da über die wenigen Kanälen eigentlich informiert. Das heißt, er hat einen Artikel gefunden, hat sich einen Händler rausgesucht, hat vielleicht nochmal geschaut, wie der Händler so ist, so ein bisschen in die Richtung recherchiert. Dann, wenn das Sortiment gepasst hat, wurde vielleicht nochmal zum Preis nachverhandelt und letztendlich wurde das Produkt gekauft. Wenn dann dieser ganze Handelsprozess, dieses Geschäft ganz gut gelaufen ist, dann hat sich der Kunde das gemerkt und ist dann beim nächsten Mal auch eigentlich dabei geblieben, weil er nicht so viele Anreize hatte, davon abzuweichen.

Aber im Zuge der Digitalisierung, das kann man auf der rechten Seite ganz gut sehen, ist dieser ganze Ehescheidungsprozess sehr viel komplexer geworden. Es ist egal, ob wir jetzt über B2B oder B2C sprechen, ein Kunde, der informiert sich jetzt nicht nur über die ihm altbekannten Kanäle, also geht nicht nur in ein Ladengeschäft, hat nicht nur ein oder zwei Printkataloge zur Auswahl und vielleicht noch den Onlineshop von seinem Stammhändler, sondern man ist zu jeder Tageszeit und auch Nachtzeit an jedem Ort eigentlich in der Lage, unterschiedliche Kanäle zu durchforsten.

Das bedeutet, ich interessiere mich für einen Artikel und schaue dann nicht nur im Ladengeschäft oder im Katalog nach, sondern bin auf Marktplätzen unterwegs wie Amazon, kennt jeder, lese dann Blogbeiträge zu einem Produkt, schaue mir eventuell noch Rezensionen von anderen Käufern an, die den Artikel schon im Einsatz haben. Wenn ich noch ein bisschen weitergehe, suche ich nach passenden Tutorials, die das Produkt auf YouTube oder Vimeo erklären. Und wenn man noch einen Schritt weitergeht, ist dann vielleicht sogar schon eine Sprachsuche im Einsatz, das heißt, also Voice Search von Alexa und Co, wo ich dann einfach den Zugriff auf wesentlich mehr Kanäle einfach habe. So, wenn man auf die B2B Seite dann vielleicht nochmal schaut, hat schon Automatisierung Einzug gehalten, das heißt, Nachbestellung von Büroartikeln oder anderen Zehnteilerartikeln, passieren automatisch. Das heißt, die Produktdaten werden von dem Hersteller an den Händler und dann direkt zum Kunden weitergeleitet im CRP.

Also zusammenfassend lässt sich daraus ja ganz gut ableiten, dass ich zum einen als Kunde schier unbegrenzte Möglichkeiten habe, mir Informationen zu beschaffen. Daraus ergibt sich dann ein Wettbewerbsvorteil für diejenigen Händler, die ihre Produkte eben entsprechend auf allen Kanälen in genau der Art und Weise präsentieren, wie es von der Zielgruppe benötigt wird, beziehungsweise kann man auch sagen, schlicht erwartet wird.

Veränderte Anforderungen an Produktdaten

Das im Umkehrschluss bedeutet, dass man mit ganz neuen Anforderungen an die Produktdaten konfrontiert ist. Produktdaten müssen wesentlich umfangreicher gepflegt sein. Das heißt ein Produkttext, der vielleicht auch sehr gut formuliert ist, reicht da aber schon nicht mehr aus, weil wir einfach in viel mehr Kanälen unterwegs sind. Aus dem ERP habe ich da vielleicht eine Artikelnummer, Beschreibungen, einen Preis. Das ist alles nicht ausreichend, da zum Beispiel, wenn man in den Marktplätzen unterwegs ist, von allen Marktplätzen unterschiedliche Beschreibungsdaten gefordert werden. Und je besser jetzt die Produkte für den jeweiligen Kanal gepflegt sind, desto weniger Fragen haben zum einen die Nutzer, die finden das Produkt und entscheiden sich dann halt auch für den Kauf, wenn sie alles finden, was sie da suchen. Das hier, wenn man diese komplexen Datenpflege betrachtet, kommen wir als diva-e in einer Vielzahl von Projekten einfach an einen Punkt, wo wir dann dem Kunden auch empfehlen, ein PIM System einzuführen. Da können wir einmal auf die nächste Folie springen bitte. Wir empfehlen dann ein PIM System einzuführen.

Ein PIM System als Lösung für komplexe Produktdaten

Und ja, was bedeutet PIM? PIM, wie die meisten hier wahrscheinlich wissen, steht für Produkt Information Management. Und das PIM gibt einfach die Möglichkeit, die Produktdaten vollständig und gleichzeitig kanalspezifisch zu managen, zu bearbeiten und zu verteilen. Dieser PIM Prozess ist eigentlich immer in drei Schritte eingeteilt. Das kann man hier auch ganz gut sehen, erstens, zweitens, drittens.

Der Prozess im PIM System

Erstens, da kommen die Daten rein. Das heißt, wir sammeln die Produktinformationen aus allen Quellen. Zweitens werden die Daten angereichert. Das ist das alles, was in PIM Passiert. Und drittens werden die aufbereiteten Daten verteilt. Im ersten Schritt ist es ja nun mal so, dass man als Händler von diversen Lieferantendaten in unterschiedlichster Art und Güte bekommt. Das heißt, ich kriege von dem einen eine Excel Datei, der andere fordert eine XML-Datei und Produktbilder, Videos liegen vielleicht noch auf irgendwelchen Drittsystemen und sollen da irgendwie bereitstehen. Titel und Beschreibungen kommen eventuell direkt aus dem ERP System. Und durch diesen Einsatz eines PIM Systems werden alle Daten eben an einem Ort strukturiert gesammelt und in ein umfassendes Datenmodell zusammengeführt, wo einfach einmal alles standardisiert vorliegt. Und in diesem zweiten Schritt werden die Daten nicht nur gesammelt, sondern dann eben angereichert, aufbereitet, für alle Kanäle vorbereitet. Das passiert in der Regel in abgestimmten Workflows. Das heißt, ich habe eventuell einen Manager, der die Grundinformation zum Produkt erstmal anlegt. Dann haben wir diverse andere Abteilungen, Mitarbeiter, die daran beteiligt sind. Das heißt, dann kommt nochmal das Content Marketing, das SEO-Texte hinterlegt. Und dann haben wir eventuell externe Mitarbeiter oder Übersetzungsagenturen, die sich dann um eine Übersetzung der Texte und der Aufbereitung für den internationalen Markt befassen.

Genau, wenn mir so eine Aufgabe zugewiesen wird, bin ich verantwortlich, die abzuschließen. Wenn mein einer Aufgabenbereich getätigt ist, kann ich dem einfach sagen, meine Aufgabe ist abgeschlossen. Und dann wandert das Produkt in der Verantwortlichkeitskette zum nächsten rüber, der dann die Daten weiterverarbeitet und so weiter. Wenn alle ihre Arbeiten abgeschlossen haben, gibt es am Ende nochmal einen Freigabeprozess, wo dann in den meisten Fällen der Produktmanager einfach nochmal schaut, es ist alles so in Ordnung, alle Übersetzungen gepflegt, Haken dran. Und dann kann das immer für die entsprechenden Kanäle auch rausgegeben werden. Und das ist eben dann der dritte Teil, hier ganz rechts auf der Folie. Wo wir eben alle Informationen, die wir im PIM haben, so ausgeben, dass jeder Kanal genau die Informationen hat, die er braucht und eben genau in der Struktur, wie es benötigt ist. Soweit erstmal grob zum Thema PIM und diesem Workflow. An dieser Stelle haben wir eine kleine Publikumsfrage vorbereitet. Und da würde ich gerne mal zurück an dich geben, Angela.

Umfrage: Nutzen Sie ein PIM System und wenn ja, sind Sie zufrieden damit?

Angela Meyer: Gerne, genau. Und zwar haben wir eine Frage für Sie vorbereitet. Und wir würden gerne wissen, ob Sie denn ein PIM System nutzen und wenn ja, ob Sie zufrieden sind oder nicht. Ich gebe Ihnen kurz Zeit und dann geht Guido auf das Ergebnis ein. (13 Sek. ) Das sieht spannend aus. Ich beende nun die Umfrage und übertrage jetzt die Ergebnisse. Guido, was sagst du dazu?

Guido Juchert: Ja, super interessant zu sehen, dass eben auch verschiedene Bereiche eben dabei sind. Also Leute, die sich schon auch schon mit ihrem System zufrieden sind, andere, die eben noch auf der Suche danach sind. Und deswegen freuen wir uns natürlich, wenn jetzt der Content für Leute, die jetzt vielleicht schon zufrieden mit ihrem System sind, Sie trotzdem ja noch gezieltere Fragen vielleicht stellen wollen, dann können Sie die schon mal stellen und wir dann im Q&A Prozess auch gerne für Sie beantworten.

Angela Meyer: Genau. Und schon geht es weiter mit deinem Teil.

Die Vorteile eines PIMs

Guido Juchert: Danke, genau. Ich habe jetzt nochmal hier aufgelegt die Vorteile eines PIMs. Hier würde ich jetzt aber nochmal vorher anfangen. Wann kauft ein Kunde? Ein Kunde kauft erst dann, wenn alle Fragen, die er sich gestellt hat, im Prozess, im Kaufprozess auch wirklich beantwortet werden. Was wir dann ganz oft sehen ist, dass bei vielen unserer Kunden oder beziehungsweise Unternehmen, die wir beraten, die Hauptinformationen alle im ERP System sind. Und ein ERP System ist nicht dafür gemacht, eine gute Product Experience zu generieren oder eben auch Kunden Experience, sondern es hat sehr limitierte Möglichkeiten, die Beschreibung der Attribute da drin festzuhalten. Bedeutet, es gibt nur limitierten Platz für Bilder, für Beschreibungen, für Grafiken. Und all das ist das, was wirklich einem PIM so einen großen Mehrwert bringt, denn es reichert die Daten an und es schafft es dann, eine gute Kunden Experience für den User zu generieren, zu zeigen, über alle Kanäle weg. Ob das nun der Onlineshop ist oder sage ich mal, ein anderer digitaler Kanal, schaffen wir hiermit die Möglichkeit, einfach einen Unified Approach zu haben und alle Fragen zu beantworten. Und wenn diese Fragen beantwortet sind, dann schaffen wir damit auch eine höhere Conversion Rate, der Kunde kauft also mehr. Wir haben eine geringere Absprungrate und schaffen dort einen Mehrwert. Was dann natürlich auch ganz toll ist, ist, dass natürlich die Retouren weniger werden. Denn der Kunde kauft nicht die Katze im Sack, sondern er weiß ganz genau, was er an der Stelle kauft und somit wird weniger zurückgeschickt.

Dann kommen wir zu der höheren Reichweite und warum ist das ein großer Vorteil des PIMs. Jeder, der schon mal manuell 500 oder 1000 Produkte hochgeladen hat, weiß, wie komplex das ist, weiß, wie die Excel-Strukturen aussehen. Weiß, wie schwierig das eigentlich ist, wenn man dem, sage ich mal, keiner Hilfe eigentlich in dem Sinne tut. Und mit einem PIM schaffen Sie es, einmal alle Produktdaten möglichst glatt zu ziehen. Und dann auch auf Knopfdruck zu haben an jeder Plattform, an jede Möglichkeit anzuschließen, es ganz schnell zu tun. Genauso wenn Sie Händlerstrukturen haben, die ja auch immer mal wieder neue Produktanfragen an Sie haben, die Sie ja natürlich auch weiterleiten müssen, schaffen Sie das Ganze superschnell umzusetzen. Sie müssen das Ganze nur noch mappen, denn das wichtigste, alle Informationen sind ja da. Und somit generieren wir dort eine ganz schnell höhere Reichweite. Wenn Ihnen Kosten-, auch schon wie von Markus angesprochen, geht es natürlich hier um den Ablauf.

Lieschen Müller, die sonst immer die Produktpflege gehabt hat, schreibt mit ihrem Chef 1000 E-Mails, damit dann was freigegeben wird. Gleichzeitig hat sie noch das Übersetzungsbüro dran. Es ist eine unheimliche Intransparenz, denn durch Excel und andere Möglichkeiten, wo die Daten liegen, den Freigabeprozess nicht transparent zu gestalten, weiß auch der Chef nicht, an welchem Stand wir gerade stehen oder wann denn die neuen Produkte hochgeladen werden. Und hier mit der mehr Transparenz, mit den reduzierten Prozesskosten, die man dann einfach auch hat, schaffen wir ganz schnell einen großen Mehrwert und generieren hier, sage ich mal, einen guten Wert nicht nur für die User, aber auch für die Personen, die natürlich das System pflegen und haben damit natürlich auch eine Erleichterung hier für Sie geschaffen.

Eine optimierte Produktdaten-Schnittstelle haben wir ja jetzt auch schon-. Hat Markus ja auch schon besprochen. Hier will ich aber nochmal ein Beispiel bringen. Ist, wenn jetzt so zum Beispiel ein Baumarkt 100 verschiedene Blaufarben hat, dann ist das im ERP als Blaufarben gespeichert. Aber wir schaffen es mit einem PIM eine Strukturierung zu schaffen, dass eben auch ein Hellblau, ein Dunkelblau, ein Matt, ein Glänzend, natürlich dann helfen für das Frontend das Ganze besser aufzubereiten, hier besser bereitzustellen, um dann hier auch für den Kunden den genauen Blauton finden zu können.

Der generelle Ablauf eines PIM Projektes

Jetzt kommen wir zum generellen Ablauf eines PIM Projektes. PIM ist komplex, aber es ist nicht kompliziert. Was wir wirklich gelernt haben mit den vielen Erfahrungen ist, dass man das Ganze wirklich sehr strukturiert in einer gewissen Reihenfolge angehen muss. Es ist nicht so wie bei vielen E-Commerce Projekten, die wir haben, die man sehr gern agil lebt. Hier ist es wirklich wichtig, haben wir gelernt, mit einem gewissen Projektplan vorzugehen, mit dem Strukturieren der verschiedenen Workshops. Erstmal angefangen mit dem Scoping Workshop, wo wir die generellen und Business Requirements erstmal ausloten. Was wird für die Zukunft geplant? Welcher Wachstum von KPIs steht an? Was für, zum Beispiel neue Marktplätze? Wo wollen sie noch hin? Gibt es auch Veränderungen, vielleicht auch in andere Märkte? Hier mal generell so das Business zu verstehen, bevor wir dann in die tieferen Workshops eintauchen zum Thema Architektur, Anforderungen zum Beispiel, natürlich auch erstmal schauen, was ist schon alles da, woher kommen die Daten, was gibt es dort alles Mögliche.

Und hier möchten wir immer darauf hinweisen, dass es auch essenziell wichtig ist, dass mit allen Stakeholdern gesprochen wird. Also bis Lieschen Müller, die die Produktpflege macht. Das ist extrem wichtig, sich mit allen hier auszutauschen, alle an einen Tisch zu holen, um die Prozesse wirklich zu verstehen, wie sie im Jetzigen sind, wie wir sie zukünftig gestalten, welche Übersetzungsbüros eben dann auch mit dabei sind. Einfach, um hier wirklich alle mit ins Boot zu holen, um dann später auch ein erfolgreiches PIM aufbauen zu können.

Und wenn wir dann die generellen Katalogstrukturen, die Datenquellen möglichst analysieren wollen, dann die Mediasachen angeschlossen haben oder bestanden haben, die Rollen und Rechte verteilt haben, beziehungsweise verstanden haben, wie es die gibt und dann auch ausdefiniert, wie wir sie in der Umsetzung haben, dann kommen wir zuallerletzt natürlich zu den Schnittstellen, die definiert werden müssen, haben dann den Data Flow an dieser Stelle passiert. Und wenn wir also all diese Informationen gesammelt haben, diese Anforderungen wirklich durchdrungen haben, geht es dann in seine Umsetzung. Hier ist ganz klar, im Endeffekt alles was wir gelernt haben, wird umgesetzt. Und wir gehen hier aber auch schon immer gern frühzeitig in eine Testphase rein, machen Schulungen mit den Key Usern, also die Personen, die dann das System auch später befüllen werden, machen Trainings, denn man generiert hier sehr viel Wissen noch von den Personen. Man kann Veränderungen dann mit diesem Wow-Effekt oder dieser Happiness bei den Key Usern sehen und eben nicht nur bei den Kunden, die darüber besser kaufen können. Und wenn wir das Ganze umgesetzt haben und live gegangen sind, dann gehen wir meistens immer in eine Hyper Care Phase.

Heißt, wir begleiten natürlich den Kunden noch mit für eine ganze Weile, kümmern uns darum, falls es noch weitere Veränderungen gibt, aber gleichzeitig auch Planungen, was es vielleicht zukünftig noch gibt, zum Beispiel noch so eine Art Hot Topic, heutzutage aber natürlich Übersetzungssachen, die automatisiert passieren. Das ist auch was, was wir immer bei unseren Kunden sehen.

PIM und Akeneo: Fragen und Antworten aus der Praxis

Super, dann an dieser Stelle freue ich mich jetzt auf Max. Wir haben Max heute eingeladen, um uns tiefere Praxiseinblicke zu geben von Fragen, die uns von Kunden immer wieder gestellt werden, entweder zum Thema Akeneo oder eben zum Thema PIM. Und die werden wir jetzt mit ihm diskutieren. (5 Sek.) So, als erste Frage würde ich Max,

Wer ist Akeneo und was macht Akeneo besonders?

Maximilian Hasenkamp: Danke, Guido. Also Akeneo ist reiner Softwarehersteller und bietet Technologien für Unternehmen, die Probleme mit ihren Produktdaten haben. Diese Technologie nennt sich PIM, wie es gerade von euch vorgestellt wurde. Jetzt würde es hier auch ein bisschen überraschen, wenn wir was anderes machen würden. Und zu Akeneo, uns gibt es seit 2013. Wir haben unsere Wurzeln in Nord, also in Frankreich, also der Bretagne, ich hier gerade sitze selber in Düsseldorf, haben hier in der Nähe eine Niederlassung für die D-A-CH-Region. Aber wir sind auch mittlerweile weltweit verteilt, unter anderem in Paris, in Dansk, in Sydney, Boston, Amsterdam und können somit auch Unternehmen, Kunden weltweit helfen. Die Integration des Akeneo PIMs erfolgt über ein Partnernetzwerk von über 130 Solution Partnern weltweit. Und umso mehr freut es mich natürlich, hier bei einem unserer besten Partner, diva-e eingeladen worden zu sein, nochmal vielen Dank an dieser Stelle. Um nochmal kurz auf die Frage zurückzukommen, was uns auszeichnet, Akeneo ist ein Open Source PIM. Das heißt, es kann individuell customised werden auf die Ansprüche einer jeden Unternehmung. Und Akeneo hat sich dem Kundennutzen verschrieben. Das heißt, wir möchten den Anwender enablen, dem Kunden durch eine optimale, durch eine tolle Product Experience ein einmaliges Einkaufserlebnis zu bieten.

Guido Juchert: Dann kommen wir jetzt zur zweiten Frage:

Welche Funktion bringt Akeneo out-of-the-box mit und wie kann man das in meinem täglichen Pflegeprozess optimieren?

Maximilian Hasenkamp: Also generell bringt Akeneo alle Funktionen mit, die man für eine Product Experience Management Strategie benötigt. Dabei dient das PIM als Werkzeug für das Business. Und Teil dieses Werkzeugs ist zum einen das flexible Datenmodell. Das heißt, dass man einfach schnell und on the fly Attribute zum Beispiel hinzufügen kann. Also das Datenmodell on the fly erweitern kann, man es somit einfach schnell Marktanforderungen, Kundenbedürfnissen anpassen kann. Dabei ist auch egal, ob das jetzt ein KMU ist oder ein Global Player, denn Akeneo und die Software selber wächst mit der Unternehmung mit. Und durch diese geschaffene Single Source of Truth, also diese einzige Quelle der Wahrheit, dort wo alle Produktdaten liegen, hat man eben die Möglichkeit zu internationalisieren und auch in neue Märkte vorzudringen. Bitte einmal auf die nächste Folie, super, danke schön. Ein paar Features, also Akeneo hat über acht Features.

Die Features von Akeneo

Würde ich mal eben auf drei eingehen. Also Features, die zum Beispiel bei der Internationalisierung unterstützen, ist das granulare Rollen- und Rechtemanagement. Das bedeutet, man kann dem User Zugriff geben für den User- oder für die Abteilung-relevanten Contents im PIM. Somit kann man quasi einzelne Abteilungen nach und nach onboarden, aber auch ganze Auslandsniederlassungen und eben somit jeder Niederlassung nur darauf eben Zugriff geben, für den Bereich, für den sie in der Niederlassung verantwortlich ist.

Ein anderes Feature sind zum Beispiel Entitäten. Mit Entitäten kann man einen sehr großen Informationsumfang managen. Das agiert wie so eine Art Mini MDM. Es gibt Informationen, die legt man in diese Entitäten und diese werden dann über ein Attribut mit dem Produkt verknüpft. Das können zum Beispiel Informationen sein über Farben, Maschinenbauteile, Akkus, internationale Größen. Eine Größe, welche Größe ist das zum Beispiel in den USA? Der Härtegrad nach Rockville, also auch komplexe Tabellenangaben. Und dadurch, dass die Daten einfach nur verknüpft werden mit dem jeweiligen Produkt, kann man eben diese Komplexität leicht abbilden und hocheffizient verwalten.

Und ein letztes Feature, worauf ich eingehen möchte, ist unser Rules Engine. Rules Engine ermöglicht dem User manuelle Arbeitsschritte komplett zu automatisieren. Das funktioniert so ein bisschen wie eine Wenn-Dann-Funktion in Excel, aber viel, viel umfangreicher, viel, viel mächtiger. Und dadurch kann man eben einen sehr, sehr hohen Automatisierungsgrad erreichen und somit eben auch eine schnellere Time-to-Market. Dabei ist es wichtig, dass natürlich das PIM die entsprechende Skalierbarkeit mitbringt. Dazu habe ich ein paar Beispiele vorbereitet. Kannst du bitte einmal auf die nächste Folie springen? Super, danke schön.

Beispiele aus der Praxis

Zum einen haben wir einmal SLV. SLV ist ein mittelständischer Leuchten- und Leuchtmittelhersteller, kommen von einem Print Only Ansatz, haben sich innerhalb von nur einem Jahr zum Digitalisierungsvorreiter in deren Branche entwickelt und konnten auch das PIM innerhalb von drei Monaten live bringen. Und SLV hat zurzeit bis zu 500, 600 Produkte im Jahr, die neu hinzukommen, die also auch dann natürlich alle im PIM gepflegt werden. Und mittlerweile verkauft SLV in über 38 Ländern auf 31 verschiedenen Sprachen. Und das alles in Excel abzubilden ist quasi unmöglich. Ein anderes Beispiel ist Rexel. Rexel kennt man vielleicht. Ist ein Riesenkonzern aus Frankreich, ebenfalls weltweit tätig. Und Rexel vertreibt Elektroinstallationsmaterial und elektrische Komponenten. Und diese ganzen technischen Angaben dieser vielen, vielen Produkte können hochkomplex sein und erfordern einfach eine unheimliche Detailtiefe. Und mit dem PIM können die nun eben diese ganze Komplexität abbilden und haben teilweise über 2000 Attribute, die am Produkt sind. Und ebenfalls durch diese Zeiteinsparung und durch diese Produktivitätszuwächse kann auch Rexel einfach viel, viel mehr Produkte verwalten und haben es geschafft, innerhalb von zehn Monaten die Anzahl der Produkte zu verzehnfachen. Man kann also auch somit dann ganz neue Kundensegmente einfach besser bedienen und auch somit dem Kunden natürlich ganz anderen Service bieten. Als letztes Beispiel habe ich noch Midland Scientific mitgebracht. Midland Scientific kommt aus Texas in den USA und die sind Händler von Laborprodukten. Und die konnten vor dem PIM 200 Produkte in der Woche anreichern. Und mittlerweile durch Akeneo sind es 2000, also auch hier die Rate verzehnfacht. Und auch dadurch wurden Kapazitäten freigemacht, um beispielsweise den Katalog auszubauen. Und mittlerweile handelt Midland Scientific über 400.000 Produkte mit dem Akeneo PIM.

Guido Juchert: Super. Dann kommen wir jetzt zur dritten Frage, Max.

Warum braucht ein Unternehmen qualitativ hochwertige Produktinformationen?

Maximilian Hasenkamp: Die Frage wird mir häufig gestellt, muss ich sagen. Ich möchte gerne erstmal darauf eingehen, welche Auswirkungen fehlerhafte Produktdaten haben auf die Kaufentscheidung oder einfach auf denjenigen, der gerade mit dem Produkt zu tun hat. Da haben wir zum Beispiel hier einen Screenshot, das habe ich noch am Sonntag gesehen. Ich habe nämlich, wer hat das nicht gemacht, Black Friday, Black Week, ein bisschen online geshoppt. Und da ist mir das Beispiel untergekommen. Und zwar fehlt hier zum einen die Produktbeschreibung und es ist ein HTML-Text auf der Homepage. Und klar, wenn mir Informationen fehlen, um für mich zu entscheiden, ob das Produkt zu mir passt und ich nachher auch zufrieden bin, kann ich einfach das dann natürlich nicht in meine Bewertung mit aufnehmen und somit geht mir auch einfach Umsatz verloren. Ja, ist jetzt vielleicht bei einer Person nicht so tragisch, aber wenn es dann 10, 100, 1000 Interessenten sind, die dann einfach fehlerhafte Daten haben und die dann einfach nicht zur Evaluierung genutzt werden können, hat das halt schon eben auch große Beeinflussung auch für den Umsatz. Bitte einmal eine Slide weiter.

Ein anderes Beispiel von schlechter Produkterfahrung ist, wenn zum Beispiel wie hier das Bild unterschiedlich ist von dem Namen des Produktes. Das eine Bild sieht man, sind Trockner, die von vorne beladen werden. Aber der Name des Produktes besagt, dass sie von oben beladen werden. Das weiß ich erstmal als Entscheider nicht, was ist jetzt richtig. Und die Wahrscheinlichkeit, dass wenn ich das jetzt trotzdem bestelle, ist natürlich, dass ich das mit hoher Wahrscheinlichkeit zurückgebe das Produkt. Und gerade bei Trocknern und so großen Produkten steht natürlich eine Spedition dahinter mit mehreren Mann, die das Produkt anliefern. Das Ganze wieder als Retoure abzuwickeln ist einfach mit hohen Kosten verbunden. Und natürlich leidet dadurch nachher die Bewertung letztendlich im Shop, was wohl das schlimmste Übel sozusagen ist, weil auch danach viele, viele Entscheidungen gefällt werden. Und somit hat einfach eine schlechte Product Experience enormen Einfluss auf Kosten, auf Retouren und eben auch auf die Bewertungen im Shop. Dann normal eine Slide weiter, genau.

Und dann hier noch ein anderes Beispiel. Hier geht es um Hundefutter. In dem Text steht, dass das Hundefutter für Welpen ist. Und rechts in der Tabelle steht, dass das Hundefutter für ausgewachsene Hunde ist. Wenn ich jetzt einem Hund oder auch Kind oder wem auch immer falsche Lebensmittel gebe und irgendwelche Langzeitschäden dadurch resultieren, laufen Händler natürlich auch Gefahr, dort rechtlich dafür belangt zu werden. Ich habe selber einen Hund zu Hause. Ich will nicht, dass der Falschfutter bekommt nur aufgrund falscher Angaben. Und somit kann eben auch schlechte Product Experience einen richtigen Rattenschwanz hinter sich herziehen und auch eben dafür sorgen, dass man rechtliche Konsequenzen hat. Genau, und deswegen brauchen wir ja die optimale, die beste Product Experience. Denn der Kunde sieht das Produkt online. Er hat eine gewisse Erwartungshaltung. Und diese Erwartungshaltung müssen wir eben treffen, und zwar ganz individuell so wie sie auf den Kunden passt.

Da er aber das Produkt nicht anfassen kann, müssten wir diese Brücke zwischen Erwartungshaltung und dem Produkt eben spannen, und zwar indem wir dem Kunden Informationen geben. Das heißt, wenn wir Produkte verkaufen, müssen das eben Produktinformationen sein. Und je besser und konsistenter diese Informationen sind, desto eher ist eben der Kunde gewillt, bei uns zu kaufen und auch bei uns zu bleiben. Und Kunden wollen umworben werden. Kunden wollen eine tolle Erfahrung machen. Und die möchten eben auch, dass die Zeit, die sie im Shop investiert haben, dass die sich lohnt. Und somit sind Unternehmen im Wettkampf um Kunden gezwungen, einzigartige Product Expreriences zu liefern, und zwar über alle Touchpoints hinweg. Ja das ist egal, über welches Medium der Kunde Kontakt zu mir aufnimmt, über den ich Kontakt zum Kunden aufnehmen möchte. Die Kundeninformationen müssen entsprechend in das jeweilige Frontend eingebettet werden. So, wie ich beim Marktplatz andere Daten brauche als für die digitale Anzeigetafel, von Printkatalog und und und.

Und Kundeninformationen haben dann auch direkte Auswirkungen auf die KPIs einer Firma. Zum einen, das hat auch eben der Guido schon mal gesagt, die Conversion Rate wird erhöht, weil eben der Kunde genau die Produkte findet, die er auch sucht. Zum anderen hat man oder kann man einen höheren Warenkorbwert erreichen, weil man dem Kunden immer zur richtigen Zeit die richtigen Cross-Sell, Up-Sell und Zubehörprodukte mit an die Hand geben kann. Und das wiederum generiert natürlich mehr Umsatz. Und das richtige Produkt reduziert dadurch auch wieder Retouren und Kosten und generell das PIM, aus dem die ganzen Daten kommen, ermöglichen es, eben super miteinander zu kollaborieren und somit auch Synergien zu schaffen, weil man die einzelnen Attribute, die einzelnen Informationen über die Produkte nicht immer, sage ich mal, einzeln anfassen müssen, weil man auch Daten, sagen wir mal, immer wieder verwenden kann und auch automatisiert anreichern kann. Und auch somit kann man eben auch viel, viel schnellere Time-to-Market erreichen. Bitte einmal eine Folie weiter.

So, jetzt sind es nicht nur Kunden, die von den besseren Daten profitieren, sondern eben auch die Unternehmung selber. Zum Beispiel im B2B, wenn ich die besten Daten und die korrekten Daten an meine Händler weitergebe, kann der Händler die wiederverwenden, um die seinen Kunden weiterzugeben, die dann wiederum davon profitieren, dass sie korrekt sind und dass die Erfahrung toll ist. Ich habe auch somit direkten Einfluss darauf, was ganz am Ende des Prozesses passiert. Gleichzeitig reduziert natürlich das auch das E-Mail- und Anrufaufkommen. Das heißt, auch der Kundenservice wird dadurch entlastet, weniger Rückfragen zu erhalten und der Kundenservice greift natürlich immer auch auf die aktuellsten Daten zu. Er muss auch nicht lange gucken oder sich fragen, ob die denn überhaupt oder das was ausgegeben wird, eben richtig ist. Gleiches gilt für den Vertrieb. Der Vertrieb kann von unterwegs auf das PIM zugreifen, aber auch dann beim Kunden vor Ort die beste Product Experience sofort liefern. Wichtig ist auch, dass das Tool, das PIM die gegebene Usability mit sich bringt.

Und dort erhalten wir sehr, sehr schönes Feedback, gutes Feedback von unseren Kunden. Nämlich kriegen wir hier gesagt, dass es wirklich Spaß macht, mit Akeneo zu arbeiten und dass es auch somit automatisch und gerne genutzt wird. So kann zum Beispiel von uns SLV extrem schnell neue Mitarbeiter onboarden und das Ganze innerhalb von nur 1,5 Sunden. Und wir vertreten einfach das Mindset, dass nur, wenn der User und alle, die mit dem PIM arbeiten müssen, nur wenn die Spaß haben mit den Produktdaten umzugehen, dann stimmt auch nachher die Product Experience und die Customer Experience, die ganz am Ende bei herumkommt.

Guido Juchert: Super, Max. Dann schon mal vielen Dank für die Einblicke hier an dieser Stelle. Wir übergeben jetzt nochmal an Angela für die zweite Umfrage und starten die jetzt.

Umfrage: Welche KPIs möchten Sie verbessern?

Angela Meyer: Genau. Und zwar möchten wir von Ihnen wissen, welche KPIs Sie denn verbessern möchten. Max hat ja jetzt auch einige vorgestellt, Guido. Und wir hätten hier zur Auswahl, Produktivität, interne Prozesskosten, die Conversion Rate, Retouren oder den Umsatz. Gerne hier mal voten für eure Favoriten. Und dann geht auch nochmal Guido darauf ein auf die Ergebnisse. Hier ist jetzt einiges los. Wird kräftig abgestimmt.

Guido Juchert: Also ich glaube, wir haben da ja schon immer so interne Favourites, wonach der Kunde immer fragt und bin schon gespannt, ob sich das auch mit dem deckt, was wir auch sonst immer für Fragen bekommen.

Angela Meyer: Also, hier mal die Ergebnisse. Was sagst du dazu?

Guido Juchert: Der Klassiker Umsatz ist natürlich auf jeden Fall immer mit am höchsten. Und das ist natürlich auch mit die erste Sache, nach der immer gefragt wird. Interne Prozesskosten natürlich auch, weil im Endeffekt nah am-. Es ist auch gut, dass die Mitarbeiter andere Wege dann eben finden. Also kennen wir sehr gut, haben wir eben oft eben in den Fragen dort finden können und ist natürlich auch schön zu sehen, dass auch das Webinar dazu passt und wir Ihnen aufzeigen können, welche Solution hier an der Stelle Akeneo und wir diese Themen auch sehr gut angehen können.

Maximilian Hasenkamp: Super.

Angela Meyer: Ja, dann machen wir hier an der Stelle weiter mit der letzten Frage.

Guido Juchert: Genau, dann kommen wir jetzt zur letzten Frage für dich, Max, bevor wir in die Q&A Runde starten.

Wohin geht der Trend bei Produktdaten?

Maximilian Hasenkamp: Ja, auch das ist eine sehr interessante Frage. Und genau dazu haben wir, also Akeneo, Anfang des Jahres eine Umfrage gestartet, auf die ich mich gerne hier beziehen möchte. Und zwar haben wir weltweit 1600 Fachkräfte zum Thema Produkt, also zum Thema PIM befragt, warum in ein PIM investiert wird und was man sich von Produktinformationen erwartet. Und ein Trend, der dabei herausgegangen ist, ist ganz klar, nämlich dass ein PIM benutzt wird, um die Customer Experience zu verbessern. Also haben ganze 97 Prozent gesagt, dass das der Hauptfaktor ist, warum man ein PIM einsetzen möchte. Und somit ist das Einkaufserlebnis des Kunden ganz klar eine der wichtigsten Trends. Dann bitte einmal auf die zweite Folie, super, danke schön. Genau, die Customer Experience, das heißt, Unternehmen müssten sich die Frage stellen, wie kann ich oder über welche Kanäle kann ich meine Kunden am besten erreichen? Sei es auch eine Virtual Reality, Vocal Assistant, der Screen im Auto, eine App. Und wie kann ich eine einheitliche Brand Identity über jeden Touchpint hinweg transportieren? Und genau das bringt mich auch zum nächsten Trend.

Nämlich sind das die Brand Values. Kunden achten mittlerweile einfach immer mehr auf Themen wie Nachhaltigkeit, Fairtrade, Rohstoffinformationen, Inhaltsstoffe, Sozialverträglichkeit CO2-Fusßabdruck, und und und. Als jetzt achten die noch viel mehr darauf als vor Corona. Und da müssten sich einfach die Unternehmen die Frage stellen, wie kann ich diese Werte, die ich vertrete und für die ich stehe, wie kann ich diese leicht verständlich an meine Kunden geben? Also wo nutze ich zum Beispiel einen Text, wo ein Icon, wo ein Asset, und diese dann eben entsprechend zu managen und um die Informationen auf das Frontend entsprechend anzupassen braucht man ein PIM im Hintergrund. Und erst nach diesen Brand Values haben die Fachkräfte, Führungskräfte quasi gesagt, dass es erst dann auf die Effizienz ankommt und auf die lokalisierten Informationen pro Region et cetera. Um das hier nochmal kurz zusammenzufassen, einmal ist die Customer Experience ein Trend und die Brand Values. 

Guido Juchert: Super, danke dafür Max. Dann kommen wir jetzt zu unserer Q&A Runde. Angela, haben wir denn schon Fragen erhalten? Gibt es schon was für uns?

Q&A

Angela Meyer: Ja, es sind einige Fragen reingekommen während eures Vortrages. Ich würde jetzt hier mal die ersten Fragen mit aufgreifen. Aber Sie können natürlich gerne noch weitere Fragen hier stellen. Und zwar möchte ein Teilnehmer wissen, für welches Betriebssysteme denn das Akeneo System verfügbar sind.

Für welches Betriebssystem ist das Akeneo System verfügbar?

Maximilian Hasenkamp: Also Akeneo läuft auf Linux. Wenn es jetzt um das Betriebssystem am-.

Angela Meyer: Genau, iOS oder ja.

Maximilian Hasenkamp: Genau. Akeneo selber wird aber auch in der Cloud gehostet. Das heißt, dass wir die gesamten IT-Infrastruktur übernehmen, die ganzen Hostingkosten tragen und so weiter. Und dann würde eben der Kunde nur Zugriff kriegen zu der Cloud und zu dem PIM. Und dann ist es egal auch, wo er ist und kann sich dann von überall darauf anmelden und darauf zugreifen unabhängig davon, welches Betriebssystem er nutzt.

Angela Meyer: Perfekt. Dann greife ich hier nie nächste Frage auf. Und zwar welches Personal man denn für die Einführung eines PIM Systems benötigt wird?

Welches Personal wird für die Einführung eines PIM Systems benötigt?

Markus Kettler: Ich glaube, da kann ich gut darauf eingehen. Also, ich verstehe das erstmal so, die Frage, ob man speziell Personal auch für eine PIM Integration einstellen muss, ja. So unserer Erfahrung nach ist das in der Regel nicht der Fall, dass wir da jetzt ein spezielles neues Personal für brauchen. Am besten ist es, wenn man so in eine PIM Integration geht, wenn man in die Konzeptionsphase geht, dass man-. Also für uns ist es gut, dass wir dann einen Ansprechpartner haben, der sich den Hut aufsetzt, quasi als PIM Beauftragter im Unternehmen da zu stehen und die Fragen von Unternehmensseite aber auch von unserer Seite Richtung Kunde dann zu kanalisieren. Genau, und was die eigentliche Konzeption dann am PIM angeht, ist natürlich so, das hatte mein, unserer Kollege Guido ja vorhin auch schon erwähnt, dass bei der Arbeit am PIM sind halt wirklich diverse Mitarbeiter beschäftigt. Jeder, der irgendwas mit Produktdaten zu tun hat, der sollte auch eine Möglichkeit bekommen, seine Bedürfnisse so zu artikulieren. Aber da ist es wieder wichtig, dass es da einen gibt, der das alles so ein bisschen auf Unternehmensseite managt. Ich hoffe, das ging so in die richtige Richtung.

Angela Meyer: Ich glaube, ja. Dann danke, Markus. Und zwar nehme ich hier noch die nächste Frage mit auf.

Welche Shop Systemlösungen können angeboten werden?

Maximilian Hasenkamp: Die Frage kann ich gerne übernehmen. Also generell, Akeneo ist ein Best of Breed Anbieter, wir machen rein nur PIM. Daher leben wir von Partnerschaften und einer hohen Konnektivität. Und so haben wir beispielsweise verschiedenste Partnerschaften wie zu E-Commerce Lösungen wie zum Beispiel eine Magento, Spryker, Salesforce, Shopware und noch andere. Und bieten auch zu diesen Technologien entsprechende Konnektoren. Zudem bietet Akeneo noch eine offene Rest-API-Schnittstelle, die online dokumentiert ist, wo sich der Kunde auch immer selber helfen kann und nachlesen kann, wie die funktioniert und wie auch andere Systeme angebunden werden können. Und eine hohe Konnektivität trägt eben auch wieder zu einer schnelleren Integration bei.

Angela Meyer: Perfekt, danke, Max für die Antwort. So und hier möchte noch ein Teilnehmer wissen, ob denn auch Akeneo in internationalen Projekten eingesetzt werden kann.

Kann Akeneo auch in internationalen Projekten eingesetzt werden?

Maximilian Hasenkamp: Ja, das geht definitiv. Das ist eine Grundfunktionalität, wenn man so will. Zum einen gibt es das User Interface von Akeneo einfach in verschiedensten Sprachen. Und zum anderen verfügt Akeneo selber im Standard über 210 Sprach-Land-Kombinationen, die den User enablen, alle lokalen und kulturellen Spezifikationen bei der Datenanreicherung zu berücksichtigen. So gehen beispielsweise viele Kunden so vor, dass man erst einmal das PIM für Deutschland, für den deutschen Sprachraum einsetzt, also für die D-A-CH-Region und man dann anschließend das PIM unternehmens- oder auch weltweit ausrollt. Und genau dabei unterstützt wieder das granulare Rollen-Rechtemanagement, was ich eben mal beispielsweise aufgeführt habe, das dem User ermöglicht, dedizierten Zugriff auf den relevanten, für ihn relevanten Content zu geben, wo man dann auch alle weiteren zukünftigen User, die dann das suchen, so granular onboarden kann.

Angela Meyer: Auch diese Frage sollte jetzt beantwortet sein. Und hier möchte jetzt noch ein Teilnehmer wissen, welche Varianten abgebildet werden können.

Welche Varianten können abgebildet werden?

Maximilian Hasenkamp: Also erstmal kann man Varianten abbilden, definitiv. Das ist kein Problem. Ich verstehe jetzt die Frage mal so, dass ich einfach mal ein paar Beispiele gebe. Also wir haben zum Beispiel Kunden in der Möbelindustrie, die extrem komplexe Varianten haben im Fashionbereich. Dort, wo Akeneo seinen Ursprung hat, sind Varianten ein Must Have. Welche Schuhe gibt es in welchen Größen und in welchen Farben? Also man kann auch verschieden voneinander abhängige Varianten pflegen, weil, es gibt dann nicht zum Beispiel jede Größe in jeder Farbe. Sowas hat man gerade im Fashionbereich extrem viel. Dann haben wir zum Beispiel beim Kunden Liqui Moly - die bilden zum Beispiel Gebinde und Additive mit Varianten und Entitäten ab - eine Bücher-Labortechnik, quasi das Gegenstück in der Schweiz zu Midland Scientific, die bilden die komplexesten Funktionskombinationen ab. Also die haben halt auch dieses Laborzubehör. Und da ist es eben extrem wichtig zu wissen, welches Teil passt zu welchem Laborequipment. Und das sind einfach mal ein paar Beispiele, welche Varianten es so gibt. Und ich bin mir sicher, dass Akeneo einfach out-of-the-box viele Cases hier abbilden kann.

Angela Meyer: Das glaube ich auch. So, jetzt kam jetzt noch eine Frage rein, ob sich denn auch Akeneo für Kleinunternehmen lohnt, wenn man vorhat zu wachsen, ob du da auch Beispiele für hast.

Lohnt sich Akeneo für Kleinunternehmen?

Maximilian Hasenkamp: Definitiv, also wir vertreten generell den Mindset, PIM for all, das heißt, PIM für alle. Wir möchten Unternehmen, egal welcher Größe, ermöglichen, dass man die Produktdaten gut verwalten kann. Wir haben dort zum einen eine kostenfreie Community Edition, die man sich einfach runterladen kann, mit der man sofort starten kann. Die ist natürlich eine limitierte Version der Enterprise Edition, die dann zum Beispiel nicht das Rollen-Rechtemanagement kann, keine Rules Management, keine Entitäten. Also hat nicht die Features, auf die ich eben eingegangen bin. Und das ist in der Tat so, dass damit einige Kunden erstmal anfangen. Und wenn man dann sieht, dass man eben weiterwächst oder man möchte gerne das PIM mit einem anderen Funktionsumfang nutzen, dann kommen eben auch die Kunden auf uns zu und springen dann von der Community Edition auf die Enterprise Edition. Ist natürlich dann auch abhängig davon, welche Anforderungen man selber hat. Während es natürlich viele gibt, die direkt mit der Enterprise starten wollen, weil einfach dieser Funktionsumfang benötigt wird.

Angela Meyer: Danke, Max. Okay und jetzt bedankt sich auch die Teilnehmerin. Und jetzt noch die Frage, die beste Frage vielleicht, was macht denn Akeneo anders?

Was macht Akeneo anders?

Maximilian Hasenkamp: Anders als wer zum Beispiel? Das ist eine gute Frage. Also wir, Akeneo, wir begleiten stets die Vision unserer Kunden und wir entwickeln das PIM weiter anhand des Feedbacks, das wir bekommen. Und möchten so sicherstellen, dass wir immer eine Software bieten, die dem Business hilft und immer state of the art ist. Daher, ja, das machen wir schon immer so und das werden wir immer so machen. Also möchten wir einfach sicherstellen, dass wir uns immer an den Bedürfnissen des Marktes und der Kunden orientieren. Zudem sind wir eines der sich am schnellsten entwickelten und userfreundlichsten PIM weltweit. Und daher kann man, glaube ich, schon sagen, dass wir an diesem Punkt sind, eben weil uns der Erfolg und die Zufriedenheit unserer Kunden am Herzen liegt und wir eben unsere Partnerschaften leben, also sowohl mit Kunden, die wir selber auch als Fans sehen, aber auch mit unseren Technologiepartnern pflegen wir einen sehr engen und wirklich partnerschaftlichen Austausch.

Angela Meyer: Was wir natürlich nur bestätigen können als Partner. Alle weiteren Fragen würden wir dann im Nachgang beantworten. Und hier auch der Hinweise beziehungsweise noch die Kontaktdaten von Guido und vom Max. Sie können gerne beide direkt auch kontaktieren, beziehungsweise in LinkedIn connecten. Sie freuen sich, das Thema rund um Produktdaten mit Ihnen zu vertiefen. Und wenn Sie sich auch noch ein bisschen einlesen möchten in das Thema Produktdatenmanagement, können Sie auch gerne unseren kostenfreien Blueprint herunterladen. Dort finden Sie weitere Informationen zu einem nachhaltigen Produktdaten-Handling durch PIM Systeme. Ein letzter Hinweis noch zu unseren weiteren Webinaren. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Schauen Sie auch in unseren diva-e Newsroom vorbei. Wir machen auch im nächsten Jahr weiter mit unseren Webinaren. Und an dieser Stelle dann ein herzliches Danke an Guido, Markus und auch an Max von Akeneo für eure Zeit und für eure langjährigen Erfahrungen zu den PIM Systemen. Bis zum nächsten Mal.

Maximilian Hasenkamp: Danke.

Guido Juchert: Danke auch.

Markus Kettler: Danke auch.

Angela Meyer: Tschüss.

Maximilian Hasenkamp: Tschüss.

Guido Juchert: Ciao.

Markus Kettler: Tschüss.