Schnelle Softwareentwicklung dank umfassendem know how

Platform as a Service (PaaS) von diva-e

Mit PaaS zur schnellen Softwareentwicklung

Mit Cloud-Lösungen namhafter Hersteller kennen wir uns aus. diva-e kann auf Erfahrungswerte aus über 10 Jahren zurückblicken und berät Kunden bei der Komplexität des Cloud Computing als kompetenter, neutraler Partner. Unsere Cloud-Experten haben ein umfassendes Know-how über die Produkte der großen Anbieter wie Amazon AWS, Microsoft Azure, Google Cloud, OpenShift und die entsprechenden Service Level Agreements (SLAs). Sie arbeiten mit On-Premise-Lösungen und wollen auf die Nutzung eines Cloud Service umsteigen? Sprechen Sie uns an! Wir finden für Sie das beste Modell für eine moderne Anwendungsentwicklung in der Cloud. Ob PaaS, Saas, IaaS oder AMS – Sie entscheiden.

Sascha Sauer
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Sascha Sauer
Founder & Managing Director FCAS

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Was ist PaaS?

Die Abkürzung PaaS bedeutet Platform as a Service und bezeichnet einen Cloud-Anbieter wie zum Beispiel Google App Engine, der Entwicklungsumgebungen, Entwicklungstools und Laufzeitumgebungen für neue Anwendungen zur Verfügung stellt. PaaS ist sozusagen die Verbindung zwischen „Software as a Service“ (SaaS) und „Infrastructure as a Service“ (IaaS). In erster Linie richtet sich die Lösung an Developer und Programmierer, da die Cloud-Infrastruktur eine perfekte Basis für die Entwicklung, Ausführung, Individualisierung und Verwaltung von Softwareanwendungen, Programmen und APIs bietet. Abhängig vom Anbieter, umfasst Platform as a Service Infrastrukturkomponenten und Hardware wie Server, Speicher und Netzwerkelemente und stellt eine vollständige Entwicklungs- und Bereitstellungsumgebung in der Cloud bereit. Business Intelligence, Datenbankverwaltungssysteme und Middleware sind ebenfalls Bestandteile von PaaS. Die Nutzer können zudem PaaS integrierte Softwarekomponenten verwenden und erhalten Zugang zu allen wichtigen Ressourcen.

PaaS bildet sozusagen den kompletten Webanwendungs-Lebenszyklus ab, was unter anderem Test, Erstellung, Bereitstellung und das Verwalten beinhaltet. Die Lösungen der Plattform stammen entweder von Drittanbietern oder es handelt es sich um Eigenentwicklungen des Cloud-Anbieters. Diese bieten den Kunden die Möglichkeit, zum Beispiel mühelos und schnell Webanwendungen oder Programmierschnittstellen zu entwickeln. Die Kunden entscheiden, mit welcher Programmiersprache, zum Beispiel Java, sie arbeiten. Integrierte Workflows erleichtern Konfigurationen und Entwicklungsprozesse. Der Aufwand für App- und Softwareentwicklung reduziert sich durch Cloudfeatures wie hohe Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Mehrinstanzenfähigkeit.

PaaS bietet verschiedene Services. Dazu gehören vollständig verwaltete und skalierbare Cloud-Datenbanken, die Anwendungserstellung von Point-and-Click, die Unterstützung von Mehrsprachigkeit und Software Development Kits. PaaS ist cloud-nativ, modular und der Plattform liegt eine Architektur von Micro-Services und Containern zugrunde. So ergibt sich die Möglichkeit, die Flexibilität der Skalierbarkeit und des Kostenmanagements sowie die Cloud-Reichweite im Rahmen von „Pay-as-you-grow" voll auszuschöpfen. IPaas ist eine Ergänzung von PaaS und die Abkürzung für Integration Platform as a Service. Auch diese Cloud-Lösung vernetzt Ihre Prozesse, Systeme und Anwendungen miteinander.

PaaS als Bindeglied zwischen IaaS und SaaS

Die drei Ebenen des Cloud Computing sind IaaS, PaaS und SaaS. Sie übernehmen unterschiedliche Rollen. Dabei baut Platform as a Service auf einer skalierbaren Infrastruktur (IaaS) auf. Die Software as a Service (SaaS) wiederum kann auf einer skalierbaren Infrastruktur (IaaS) entwickelt werden. Während PaaS für den Aufbau einer Entwicklungsumgebung sorgt und Laufzeitlösungen bietet, stellt Infrastructure as a Service Ressourcen für das Netzwerk, Rechenleistung Computer, Storage, Hosting und weitere Infrastruktur zur Verfügung. Die Kontrolle über das Betriebssystem hat bei IaasS weiterhin der Benutzer. PaaS stellt somit sozusagen die mittlere Ebene im Cloud-Stack dar und ist ein wichtiges Element von Everything-as-a-Service (XaaS). Anbieter von Cloud-Lösungen sind häufig auch Betreiber großer Rechenzentren.

Denkt man dieses Szenario weiter, dass nicht nur eine E-Commerce Applikation als PaaS-Lösung angeboten wird, sondern ebenfalls ein unterstützendes CMS und ggfs. weitere Systeme, wird schnell klar, dass eine übergreifende Fehleranalyse, bei der jeder der Anbieter nur seine eigene Landschaft kennt, praktisch unmöglich wird.

Vorteile von PaaS

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Geringerer Aufwand

Leichte Kreation von Anwendungen und Apps

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Weniger Kosten und Arbeit

Sie als Kunde müssen keine Software beschaffen und diese verwalten

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Schnellere Entwicklungszeit

Weniger Kosten und Arbeit in der Anschaffung ermöglichen schnellere Umsetzung

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Skalierbare Planung

Cloud-Dienste lassen sich beliebig nach Ihren Anforderungen anpassen

Insbesondere Entwickler, Entwicklungsteams und Programmierer profitieren von Platform as a Service, denn sie können ohne großen Aufwand neue Anwendungen und Apps kreieren. Der cloud-basierte Service sorgt für die entsprechende Infrastruktur. Für die Entwicklung von notwendigen Lösungen und Anwendungen muss der Kunde keine Software beschaffen. Als Nutzer umgehen Sie also Kosten und Arbeit, die durch den Kauf und die Verwaltung von Lizenzen entstehen. Developer können sich also auf ihre Entwicklungsarbeit konzentrieren. sodass die Entwicklung im Idealfall schneller voranschreitet. Zudem ist der Cloud-Dienst skalierbar, sodass Sie Kapazitäten nach Bedarf erweitern oder verringern können. Darüber hinaus bietet PaaS zahlreiche Funktionen für das Application Lifecycle Management (ALM).

Die Tatsache, dass sich der Nutzer weder um die Software noch um die Infrastruktur kümmern muss, kann jedoch auch ein Nachteil sein. Denn so haben Sie keinen uneingeschränkten Zugriff und Features können auch Features genutzt werden, die vom Anbieter bereitgestellt werden. Nutzen Sie das Know-how von diva-e um sich ausführlich über die Vor- und Nachteile von Anbietern wie AWS, Microsoft Azure, Google Cloud und Co. beraten zu lassen.

Das PaaS SLA-Dilemma

Im Falle eines Incidents sind den PaaS-Angeboten natürlich Grenzen gesetzt. Ein Softwareanbieter, der tausende Kunden hat, kann nicht jedes Kundensystem so gut kennen, dass er bei einem Ausfall oder einer Störung sofort weiß, wo er zur Entstörung ansetzen muss. Ein sogenanntes SLA-Dilemma zeigt sich, wenn man den Betrieb einer businesskritischen Applikation entlang aller Schichten im Detail hinterfragt.

Da wäre zunächst die Cloud-Infrastruktur, auf der der Shop oder das CMS-System läuft. Handelt es sich um eine Public Cloud, so werden vom Hyperscaler nur für ca. 15 % der Dienste belastbare SLA angegeben. Das bedeutet, dass ohne Spezialwissen und die nötige Erfahrung im Betrieb solcher Cloud-Infrastrukturen schon hier SLA-Lücken entstehen, die rein rechnerisch zu einer Verschlechterung der Verfügbarkeiten sowie einer schlechteren Reaktions- und Recovery-Zeit führen müssen.

Als nächste Schicht kommt das Standardprodukt des Softwareanbieters, das dieser meist in einer Default-Installation bereitstellt. SLAs werden insofern gegeben, dass bestenfalls eine Reaktionszeit für die im PaaS-Angebot enthaltene und vom Softwareanbieter verwaltete Infrastruktur gegeben wird, sowie für die grundsätzliche Verfügbarkeit der Applikation. Dabei beziehen sich die Anbieter lediglich auf die Funktionalitäten des Standardprodukts. Einige Anbieter lernen erst noch, wie PaaS Angebote tatsächlich betrieben und gemanagt werden müssen und häufig ist das verfügbare Know-how bei Produktherstellern sehr dünn. Achtung: Die Produkthersteller mussten sich jahrelang nur um die Produktentwicklung kümmern und haben deshalb nicht immer die beste Expertise zum effizienten und serviceorientierten Betrieb.

Die PaaS-Angebote von Standardprodukten haben häufig einen weiteren Nachteil. Es handelt sich um Software Systeme die große, monolithische Teile enthalten, viele Komponenten und Module wurden nicht für den Cloud-Betrieb optimiert oder müssen noch entsprechend als Micro-Services reimplementiert werden. Dadurch können einige Verheißungen der Cloud-Infrastruktur gar nicht genutzt werden.

Wenn es in der nächsten Schicht um das individuelle Projekt, den Custom Code geht, entsteht die SLA-Lücke. Hier nimmt der Softwareanbieter den Kunden oder dessen Systemintegrator in die Pflicht. Das gleiche gilt für angeschlossene Drittsysteme wie ERP, CMS, PIM und ähnliches. Es kann passieren, dass Performance-Issues auftreten, bei denen der PaaS-Anbieter lediglich in seinem Monitoring sieht, dass Ressourcen ausgelastet sind – aber den Grund dafür sieht er nicht. Der kann im Custom Code liegen oder an Schnittstellen zu Drittsystemen. All das ist nicht im Scope des PaaS-Anbieters. Das gleiche gilt für Incidents, bei denen im Regelfall zuerst analysiert werden muss, wo die Ursache genau liegt.

diva-e übernimmt alle Aufgaben als verlässlicher Partner

Um dieses SLA-Dilemma zu vermeiden, bedarf es daher einer Institution, die genau diesen Überblick über die gesamte Systemlandschaft und deren Zusammenspiel hat. Mit unserem diva-e Experten-Team stehen wir Ihnen daher zur Verfügung und übernehmen alle Aufgaben anstehenden Aufgaben. Wir verfügen über das Know-how und auch die Autorisierung, bei Bedarf auf die beteiligten Anbieter zuzugehen und die Lösung eines Incidents zu begleiten, zu treiben und zum Abschluss zu führen.

PaaS oder besser AMS?

Das Application Management kann diese Lücke in der Kommunikation schließen. diva-e verfügt über eine umfassende Expertise für Application Management und Managed Cloud Services. Kunden bieten wir damit eine umfassende Betreuung ihrer cloudbasierten Projekte an. Das oberste Ziel des AMS (Application Management System) ist es, Probleme zu minimieren und eine Ausfallsicherheit zu garantieren. Die Application Manager setzen sich dazu intensiv mit Ihren Webanwendungen und Technologien auseinander und zeichnen für den gesamten Lebenszyklus Ihrer Dienste verantwortlich.

Zu unseren Dienstleistungen gehört eine umfassende Beratung, in der wir analysieren, welche Art von Rechenzentrum für Sie als Kunde von Vorteil ist. Unser Ziel ist es, dass wir Ihr Computing zufriedenstellend abwickeln und aus Ihren Daten das Maximum herausholen. Wir setzen auf Ausfallsicherheit und eine mühelose Migration. Egal, ob Sie dafür eine Hybrid-Lösung oder anderes Set-up benötigen.

Wichtige Fragen an Ihren Cloud-Anbieter

Wenn Sie von einem Softwarehersteller ein Angebot über den Betrieb der Applikation vorliegen haben, stellen Sie sich bitte folgende Fragen:

  • Wer hat das Know-how über die betreffende Anwendung und unterstützenden Systeme?

  • Wer steuert das Incident-Management?

  • Welche SLA gibt der PaaS-Anbieter?

  • Welche (Public) Cloud liegt dem PaaS Angebot zugrunde?

  • Wie sieht die Backup-Strategie aus?

  • Wer überwacht die Backups, wer führt Recovery-Tests und Recovery im Ernstfall aus?

  • Wer führt die Deployments aus?

  • Welche Möglichkeiten bestehen, ein eigenes Monitoring anzuschließen oder zu implementieren?

  • Wird ein Service Level Reporting zur Verfügung gestellt?

  • Wie rechnet der PaaS-Anbieter seine Leistungen ab; läuft alles über Pauschalen oder gibt es auch einen Time & Material (T&M)-Anteil?

Sind diese Fragen nicht oder nicht ausreichend beantwortet, dann sprechen Sie mit uns. Wir bewerten gern diese Angebote und vergleichen sie mit dem Industrie-Standard.

Nehmen Sie Kontakt mit unseren PaaS-Experten auf!

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