Digitalagenturen leben von individuellen Lösungen, maßgeschneiderter Beratung und der engen Zusammenarbeit mit ihren Kunden. Unternehmen erwarten heute schnellere Ergebnisse, mehr Transparenz und planbare Investitionen. Gleichzeitig beschleunigt KI die Entwicklung digitaler Lösungen und der wirtschaftliche Druck macht Effizienz zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Die Frage ist deshalb nicht mehr, ob sich unser Geschäftsmodell verändert, sondern wie wir diesen Wandel aktiv gestalten.
Für die dafür notwendige Innovation, das Denken vom anderen Ende oder um die Ecke bleibt kaum Zeit. So entstehen zwar technisch überzeugende DXPs, aber selten Lösungen, die Unternehmen wirklich differenzieren. Die Konsequenz liegt für mich auf der Hand: In dieser neuen Realität müssen wir Freiräume schaffen, um Innovation und Inspiration zu ermöglichen. Nicht, weil individuelle Lösungen überflüssig werden, sondern weil Standardisierung dort, wo sie sinnvoll ist, Zeit und Ressourcen für genau die Innovation schafft, die den größten Mehrwert liefert. Deshalb müssen wir unser Geschäftsmodell weiterdenken – nicht als Ersatz für individuelle Beratung, sondern als ihre konsequente Weiterentwicklung. Genau hier setzt die Produktisierung von Services an.
Das Projektgeschäft bleibt wichtig, aber es braucht Acceleratoren, um Lücken für Innovation zu schaffen
Lange Zeit war es selbstverständlich, jedes Projekt individuell zu planen: Nach ersten Workshops wurden Anforderungen aufgenommen, Angebote erstellt, Aufwände geschätzt und anschließend Lösungen speziell für den jeweiligen Kunden entwickelt. Dieses Vorgehen hat seine Berechtigung und wird auch in Zukunft bei komplexen Transformationsvorhaben unverzichtbar bleiben. Dennoch sollten wir uns zwingen, Komplexität und Risiko zu reduzieren und Raum zu schaffen für Geschäftsinnovation und Kreativität.
Unsere Erfahrung zeigt: Alle notwendigen Grundfunktionen und Anforderungen sollten schnell und unkompliziert implementiert werden: Performance, Accessibility, Plattformintegration, Supply Chain-Prozesse, Produktdaten, Personalisierung oder Security-Risiken – in nahezu jedem Projekt begegnen uns ähnliche Anforderungen, die heute schon schnell und unkompliziert umgesetzt werden können.
Wie? Statt bewährte Leistungen jedes Mal neu auszuführen, können wir sie standardisieren, kontinuierlich verbessern und als klar definierte Services anbieten. Das spart Zeit, reduziert Risiken und schafft Freiräume für genau die individuelle Beratung, die den größten Mehrwert liefert. Genau darin steckt enormes Potenzial.
Künstliche Intelligenz beschleunigt diese Entwicklung: Sie übernimmt wiederkehrende Aufgaben, automatisiert Analysen und schafft Freiräume für strategische Beratung und kreative Lösungsentwicklung. So entsteht ein neues Delivery-Modell: standardisiert, skalierbar und gleichzeitig hochqualitativ.
Was für viele Anwender:innen vor einigen Jahren noch nach reiner Utopie klang, ist heute Realität: Kombiniert man beide Ansätze, so entsteht ein völlig neues IT-Projekt-Paradigma: 100% berechenbar, in Time, in Budget.
Kunden können heute Planungssicherheit kaufen und Zeit für Wettbewerbsinnovation gewinnen
Wer heute über Investitionen in digitalen Projekten entscheidet, stellt häufig dieselben Fragen:
Was genau bekomme ich?
Wie lange dauert die Umsetzung?
Welche Kosten entstehen?
Wie hoch ist das Risiko für mich persönlich und mein Unternehmen?
Welchen konkreten Nutzen kann ich erwarten?
Je schneller diese Fragen beantwortet werden können, desto einfacher fällt die Entscheidung.Produktisierte Services als Teil der Projektplanung schaffen hier höhere Sicherheit. Sie definieren einen klaren Leistungsumfang, nachvollziehbare Ergebnisse, eine strukturierte Vorgehensweise und eine planbare Umsetzung. Der Kunde weiß bereits vor Projektstart, was ihn erwartet. Und nur dann kann ich die eigentlich wichtigste Frage stellen und beantworten: „Welchen Wettbewerbsvorteil schaffe ich für mein Unternehmen“
Diese Frage lässt sich nur mit ausreichend Zeit beantworten. Nicht immer liegt die Lösung offensichtlich vor uns – manchmal sollten Entscheider:innen innehalten und genau diese Antwort finden. Das bringt ein häufig verwendetes Zitat treffend auf den Punkt:
Gemeint ist nicht verschwendete Zeit, sondern der Freiraum zum Nachdenken – denn genau dort entstehen die Ideen, die den Unterschied machen.
Der diva-e Conclusion Marketplace als Startpunkt
Mit dem Launch des diva-e Conclusion Marketplace gehen wir den nächsten Schritt und ermöglichen unseren Kunden den benötigten Freiraum für Wettbewerbsinnovation. Es nicht einfach ein neuer Vertriebskanal. Es unser Angebot, unseren Kunden mit Hilfe von wiederverwendbaren Methoden und Komponenten die Zeit zu schenken, die es braucht, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen und Digital Business neu zu denken.
Dazu haben wir unsere Projekterfahrungen analysiert, die wichtigsten Methoden und wiederverwendbaren Komponenten identifiziert und unser Wissen in klar definierten Services gebündelt: Kunden können auf wiederverwendbare Service-Module und Plattformkomponenten zugreifen und diese gemeinsam mit unseren Expert:innen zu einer individuellen Lösung kombinieren. Im Ergebnis gewinnen wir gemeinsam Zeit für „Business beyond technology“.







