ifm

Umfangreiches E-Commerce-Replatforming

Foto einer Hafenanlage im Hintergrund des Bildes. Im Vordergrund befindet sich das vor allem orangene Logo des Unternehmens ifm.

Als führender Anbieter für Automatisierungstechnik entwickelt und produziert ifm mit über 9.000 Beschäftigten weltweit Lösungen für die industrielle Anwendung. Das Unternehmen ist international in mehr als 85 Ländern aktiv und bietet unter anderem Sensorik, Sicherheits- und Motion-Control-Technik sowie Lösungen für Industrie 4.0.


Mit seiner internationalen Ausrichtung und einem breiten Portfolio an Automatisierungslösungen stellt ifm hohe Anforderungen an die eigene digitale Infrastruktur und entschied sich für diva-e Conclusion als Implementierunsgpartner für ein neues Commerce-System.

People in a meeting room discussing with a laptop displaying a graph on the table. Two blurred figures in the background.
Die Ausgangssituation

Neue Anforderungen an Plattform und digitalen Vertrieb

People in a meeting room discussing with a laptop displaying a graph on the table. Two blurred figures in the background.

Die bislang von ifm genutzte Plattform wurde on-premise betrieben und näherte sich dem Ende ihres Lebenszyklus. Weiterentwicklungen sowie die Einbindung neuer Features und AI-Tools waren dadurch nicht mehr möglich. Gleichzeitig stieß die Commerce-Lösung auch im laufenden Betrieb zunehmend an ihre Grenzen: Updates waren aufwendig und die Nutzerfreundlichkeit entsprach nicht mehr den Erwartungen.


ifm nahm dies zum Anlass, die gesamte E-Commerce-Architektur zu überprüfen und auf eine zukunftsfähige Plattform zu migrieren. Mit dem Replatforming auf commercetools entstand eine neue technische Basis für das internationale Online-Geschäft. Gleichzeitig eröffnete die neue Plattform Möglichkeiten für die Weiterentwicklung des digitalen Vertriebs: Mit dem AI Product Advisor als digitaler KI-Berater entstand eine smarte und effiziente Lösung, die Kund:innen schneller zur passenden Lösung führen.

Two men in a factory setting, one pointing at a computer screen, discussing industrial machinery in the background.
Herausforderungen

Komplexe Systemlandschaft, nahtlose Migration

Two men in a factory setting, one pointing at a computer screen, discussing industrial machinery in the background.

Die zentrale Herausforderung lag weniger im eigentlichen Shop als in der bestehenden Systemlandschaft. Es musste eine Vielzahl bereits eingesetzter Systeme miteinander verbunden werden. Gleichzeitig sollte die Migration für die Kund:innen möglichst unsichtbar bleiben. Das Tagesgeschäft durfte durch die Umstellung zu keinem Zeitpunkt negativ beeinflusst werden.


Damit verbunden war auch die Anforderung, eine Architektur zu schaffen, die Systeme stärker miteinander vernetzt, Datensilos reduziert und gleichzeitig eine klare Trennung und Modularität der einzelnen Komponenten sowie die Einbindung neuer Features wie der KI-Beratung ermöglicht.

A futuristic factory with robotic arms aligned on both sides of a brightly lit, narrow conveyor belt in a sleek, sterile environment.
Ziel des Projekts

Eine flexible Plattform für zukünftige Anforderungen

A futuristic factory with robotic arms aligned on both sides of a brightly lit, narrow conveyor belt in a sleek, sterile environment.

Übergeordnet sollte eine technologisch zukunftsgerichtete E-Commerce-Plattform entstehen, die zukünftige Anforderungen abbilden und flexibel weiterentwickelt werden kann. Daraus entstand die Entscheidung für einen MACH-Architekturansatz mit mehreren konkreten Zielen:

  • den Verkauf von offline nach online verlagern

  • die Kundenbasis über digitale Kanäle aktiv erweitern

  • den Automatisierungsgrad im Vertrieb erhöhen

  • AI-Beratung ermöglichen

  • perspektivisch 50 % der Konzernumsätze über die Plattform realisieren

  • den Übergang ohne negative Auswirkungen auf das Tagesgeschäft gestalten

Unsere Services

E-Commerce Replatforming
E-Commerce Replatforming

Eine neue technische Basis für internationalen E-Commerce

Als Implentierungspartner begleiteten wir die Migration auf commercetools – eine zukunftsfähige, cloudbasierte und modular aufgebaute E-Commerce-Plattform.


Das Ergebnis:

  • 6 Länder live

  • 10.000+ Bestellungen

  • 13 Mio. EUR+ Umsatz

Mehr zum Replatforming
Implementierung AI Product Advisor
Implementierung AI Product Advisor

Der nächste Schritt zu digitaler Produktberatung

Gemeinsam mit ifm wurde ein KI-Berater entwickelt, der Kund:innen schneller zur passenden Lösung führt und nicht nur auf Basis von Suchbegriffen, sondern auch kontextbasiert antwortet.


Das Ergebnis:

  • >1.000 Sessions in der ersten Woche

  • rund 250 Sessions am Tag

  • etwa 0,015 € Kosten pro Beratung

AI Product Advisor Case Study
Das Ergebnis

Eine neue Basis für E-Commerce und KI-basierte Beratung

Mit dem Replatforming auf commercetools wurde die technische Grundlage geschaffen, den internationalen E-Commerce flexibel weiterzuentwickeln und die bestehende Systemlandschaft stärker miteinander zu vernetzen. Auf dieser Basis entstanden auch neue Möglichkeiten für digitale Services und KI-Anbindungen.


Reibungsloses Rollout: Zum aktuellen Stand (September 2026) sind sechs von rund 50 Ländern live. Über die neue Plattform wurden bereits mehr als 10.000 Bestellungen abgewickelt und mehr als 13 Millionen Euro Umsatz erzielt – auch mit dem Einsatz des AI Product Advisors. Die Migration erfolgte ohne Einschnitte in das Tagesgeschäft und blieb für Kund:innen nahezu unsichtbar. Gleichzeitig zeigt sich gegenüber dem Vorgängersystem eine höhere Stabilität und Skalierbarkeit. Hier erfahren Sie mehr zum genauen Projektablauf.


Eine zukunftsfähige technische Basis und neue Wege, Kund:innen digital zur passenden Lösung zu führen: Mit der KI-basierten digitalen Produktberatung setzt ifm neue Standards in der digitalen Beratung: weg von der reinen Suche und hin zu einer stärkeren kontextbezogenen digitalen Ansprache. Insights zum Use Case finden Sie hier.


Die ersten Rollouts haben gezeigt, dass der neue Ansatz technisch, fachlich und organisatorisch funktioniert und damit eine belastbare Grundlage für die nächsten Länder geschaffen.