commercetools Migration

ifm

Eine neue technische Basis für internationalen E-Commerce

Foto einer Hafenanlage im Hintergrund des Bildes. Im Vordergrund befindet sich das vor allem orangene Logo des Unternehmens ifm.

ifm entwickelt und produziert Automatisierungslösungen für industrielle Anwendungen und ist mit seinem breiten Portfolio international in mehr als 85 Ländern aktiv. Der internationale E-Commerce des Unternehmens basiert auf einer komplexen System- und Prozesslandschaft. Als die bestehende Plattform das Ende ihres Lebenszyklus erreichte, stand daher nicht nur ein Systemwechsel an – es galt, die technische Grundlage für den digitalen Vertrieb zukunftsfähig aufzustellen.


Gemeinsam mit diva-e Conclusion migrierte ifm seine E-Commerce-Plattform auf commercetools. Im Fokus standen eine flexible und skalierbare Architektur, die stärkere Vernetzung bestehender Systeme und eine belastbare Basis für den internationalen Rollout.

Technologieauswahl

commercetools wurde als cloudbasierte E-Commerce-Lösung ausgewählt, die nicht als isoliertes Shop-System, sondern als flexibler Baustein innerhalb einer größeren Systemlandschaft eingesetzt werden kann.

Für ifm war insbesondere die Integrationsfähigkeit mit bestehenden Kernsystemen relevant. Dadurch können Prozesse stärker automatisiert und Informationen dort genutzt werden, wo sie benötigt werden.


Ein wichtiger Punkt für ifm war dabei, dass die beteiligten Systeme Daten miteinander synchronisieren: Die engere Verbindung von CRM und Commerce sollte unter anderem einen schnelleren Zugang der Kund:innen zu ihren persönlichen Konditionen und individuellen Produktempfehlungen ermöglichen.

Vorgehen & Umsetzung des Replatformings

1. Konzeption und Systemauswahl
1. Konzeption und Systemauswahl

Strategie-Workshops bildeten den Ausgangspunkt für die Bewertung der zukünftigen E-Commerce-Architektur. Die Systemauswahl wurde Mitte 2023 abgeschlossen.

2. Proof of Concept
2. Proof of Concept

Im November 2023 wurde der Proof of Concept abgeschlossen.

3. Implementierung des MVP
3. Implementierung des MVP

Nach dem Onboarding von diva-e Conclusion im April 2024 startete im zweiten Quartal 2024 die eigentliche Implementierungsphase.

4. Erste Länder-Go-Lives
4. Erste Länder-Go-Lives

Im März 2026 gingen Österreich und die Niederlande mit der neuen Plattform live.

5. Weitere Integrationen und Rollout
5. Weitere Integrationen und Rollout

Ergänzend wurde die OCI-/cXML-Punchout-Funktionalität umgesetzt. Aktuell läuft der internationale Länderrollout mit begleitender Feature-Weiterentwicklung.

Österreich und die Niederlande wurden bewusst als Pilotländer ausgewählt. Beide Märkte sind relevant, verfügen gleichzeitig über ein gut handhabbares Transaktionsvolumen und boten damit ein Verhältnis aus überschaubarem Risiko und hohem Erkenntnisgewinn. Die Erfahrungen aus den ersten Rollouts fließen in die weiteren Länder ein.

Recruiting

Leistungen & Partner

Recruiting

Im Projekt wurden unter anderem folgende Leistungen umgesetzt:

  • Strategie- und Konzeptionsarbeit

  • Auswahl und Einführung der neuen commercetools E-Commerce-Plattform

  • Proof of Concept

  • Implementierung des MVP

  • Integration mit SAP ERP und Salesforce

  • Umsetzung der OCI-/cXML-Punchout-Funktionalität

  • Länderrollouts

  • begleitende Feature-Weiterentwicklung

  • Unterstützung beim Onboarding und Training der Länderorganisationen

Das Ergebnis

Mit dem Replatforming wurde eine neue technische Grundlage für den internationalen E-Commerce von ifm geschaffen. Dabei ging es bewusst nicht um eine neue Kundenoberfläche oder zusätzliche Funktionen für Kund:innen – die Oberfläche blieb unverändert. Der wesentliche Mehrwert liegt in der neuen Architektur, der höheren Systemstabilität und den verbesserten internen Prozessen.


Die Migration erfolgte ohne Beeinträchtigung des Tagesgeschäfts und blieb für ifm-Kund:innen nahezu unsichtbar. Gleichzeitig zeigt das neue System im Vergleich zum Vorgänger eine höhere Stabilität und Verfügbarkeit.


Die ersten Länder-Rollouts haben bestätigt, dass der neue Ansatz technisch, fachlich und organisatorisch funktioniert. Damit ist eine belastbare Grundlage für die weitere internationale Einführung geschaffen.

A futuristic factory with robotic arms aligned on both sides of a brightly lit, narrow conveyor belt in a sleek, sterile environment.

Erste Erfolge in Zahlen

A futuristic factory with robotic arms aligned on both sides of a brightly lit, narrow conveyor belt in a sleek, sterile environment.
  • 6 von rund 50 Ländern live

  • über 10.000 Bestellungen über die neue Plattform

  • über 13 Mio. EUR Umsatz über die neue Plattform

  • 11 Länder-Go-Lives für 2026 geplant

  • über 20 weitere Länder-Go-Lives für 2027 geplant

  • 4,6 von 5 Punkten für die Bewertung der Datensynchronisation zwischen commercetools und Salesforce

  • 75 % geben an, weniger im Shopsystem zu arbeiten als zuvor

  • rund 30 Minuten Zeitersparnis pro Tag bei jeder zweiten befragten Person im Customer Service (in den Pilotländern Österreich und Niederlande)

„Die größte Herausforderung war nicht der Shop, sondern die Verknüpfung der vielen Systeme, die bei ifm bereits im Einsatz sind. commercetools hat uns diesen Weg nicht erschwert, sondern erst ermöglicht: Obwohl es ein Standardprodukt ist, konnten wir unsere Anforderungen an Geschäftsprozesse und Customizing vollständig unterbringen.“
Marc WefelnbergDirector Web Development ifm